Worte und ihre Bedeutungen

Wort haben Bedeutungen. Worte können aber verschiedene Bedeutungen haben. Worte können über Zeit oder durch bewusste Manipulation auch neue Bedeutungen erlangen.

Einige Menschen wie Jacques Derrida (mit seiner Pseudowissenschaft „Dekonstruktion„) sind der Meinung das Worte an sich keine Bedeutung haben, dass z.B. „Milch“ nicht zwangsläufig „Milch“ ist sondern vielleicht auch ein Einhorn. Dazu ein Zitat-Fragment von Derrida:

„Das, was ich Text nenne, ist alles, ist praktisch alles. Es ist alles, das heißt, es gibt einen Text, sobald es eine Spur gibt, eine differentielle Verweisung von einer Spur auf die andere. Und diese Verweise bleiben nie stehen. Es gibt keine Grenzen der differentiellen Verweisung einer Spur auf die andere. (…)

Wie wir hier klar erkennen ist Derrida ein Idiot. Seine „Ansicht“ versucht er mit solchen Texten zu verkaufen, die nicht wirklich etwas aussagen aber sehr hochstehend klingen (siehe Dazu auch die Kritik von Noam Chomsky).

Wir normalen Menschen wissen, das mit Milch auch wirklich das weisse Ding gemeint ist, welches z.B. dem Euter der Kuh kommt, und nicht ein Einhorn, nur weil jemand den Sinn des Wortes verdreht. Bei anderen Worten ist dies manchmal schwieriger. Gewisse Worte sind schon seit längerem, teilweise seit Jahrzehnten, von gewissen Gruppierungen besetzt und wurden durch diese neu geprägt.

Nachfolgend eine Übersicht über einige dieser Worte, eine Erklärung was diese Worte angeblich aussagen sollen, gemäss Anhänger der Ideologie der politischen Korrektheit und ihren Freunden. In der letzten Spalte eine Aufschlüsselung, was damit eigentlich im ursprünglichen Wortsinn gemeint ist oder was es trotz ursprünglicher Bedeutung eigentlich nun Anhand von Fakten bedeuten müsste.

Wort Gewünschte Bedeutung
Reale Bedeutung
Islamophobie Das unergründliche ablehnen und kritisieren des Islam, vermutlich aus niedrigen Motiven da aus einer (falschen) Angst begründet Jemand der eine unbegründete Angst (Phobie) vor dem Islam hat. Da der Islam historisch belegt eine kriegerisch expansionistische, intolerante und gewalttätige Religion/Ideologie ist, kann bei Angst vor einer Ausbreitung des Islams eigentlich kaum von einer Phobie ausgegangen werden. Ausgenommen Einzelfälle in der diese Angst ausartet und die Betroffenen kein normales Leben mehr führen können.
Rassismus Gesellschaftlich nicht akzeptable Äusserungen über die Unterschiede zwischen Menschlichen Wesen, nur weil diese anders aussehen Das Erkennen, dass es zwischen verschiedenen menschlichen Subtypen genetische Vielfalt gibt. So haben indigene Kenianer einen anderen Hautton als z.B. indigene Schweden und sind durch einen anderen Körperschwerpunkt bessere Marathonläufer.
diskriminierend abschätzig, beleidigend, verachtend unterscheidend; ein Unterscheidungsmerkmal hervorheben
Anti-muslimischer Rassismus Unbegründete Kritik an Islam und dadurch zwangsläufig auch an den Muslimen, vermutlich aus primitiven Motiven (unbegründete Angst vor Fremdem) Der Islam ist keine Rasse und Moslems sind keine Rasse. Das Wort ergibt folglich gar keinen Sinn, wird jedoch verwendet um Islamkritik und Kritik am Verhalten von Muslimen im Keim zu ersticken und die Diskussion (da unerwünscht) zu tabuisieren.
Islamhasser Eine Unperson die aus niederen Gründen die friedliche und tolerante Religion „Islam“ hasst Wenn wörtlich genommen: Eine Person die den Islam hasst, was wenn man den Koran liest oder wenn man erfährt wie brutal der Islam verbreitet wurde auch verständlich ist (ist jemand schlimm, der sagt, er hasse den Nationalsozialismus oder Stalinismus?).
Wird aber in der Regel nur als Totschlagargument verwendet um unerwünschte Diskussionen über den Islam zu unterbinden.
Islamfeindlichkeit siehe „Anti-muslimischer Rassismus“ analog „Islamhasser“
Multikulti Viele Kulturen die in der Gesellschaft miteinander existieren und so für eine exotische und wünschenswerte Abwechslung und Bereicherung sorgen Islamische Zuwanderung und die daraus entstehenden Parallelgesellschaften
Migrant Irgend ein Ausländer der ins Land gezogen ist Ein Ausländer aus dem islamischen Kulturkreis der ins Land gezogen ist
populistisch Argumente gegen die herrschende Ideologie der politischen Korrektheit/Multikulti Dinge erzählen, die andere gerne hören (also populär sind).
Wird jedoch meistens verwendet um politische Gegner zu diskreditieren.
rechtspopulistisch Eine Person aus der rechten (also der falschen) politischen Ecke die Auf Stammtischniveau argumentiert und sich gegen Multikulti auflehnt (z.B.: „Zitiert aus Sarrazins Buch ‚Deutschland schafft sich ab'“) Person aus dem rechten politischen Spektrum, die populäre Thesen vertritt.
Wird häufig verwendet um politische Gegner zu diskreditieren.
Muslimfeindlichkeit siehe „Anti-muslimischer Rassismus“ Wenn wörtlich genommen würde es eine feindliche Einstellung gegenüber Moslems bedeuten.
In der Regel wird es aber verwendet um jemandem, meist Islamkritiker, eine solche Einstellung zu unterstellen, da eine Feindseligkeit gegen Personen, noch dazu gegen Religionsangehörige, gesellschaftlich geächtet ist.
Euro-Skeptiker Ein engstirniger der nicht an die wunderbare Idee der EU glaubt, nicht deren viele Vorteile sieht und sich lieber einen Nationalismus zurückwünscht (also ein „Nationalist“, siehe „Nationalismus“) Meist jemand der zwar die Vorteile der EU erkennt, aber sich auch deren gravierenden Nachteilen bewusst ist und in der EU auch eine womögliche Gefahr sieht, dass diese nicht kriegsverhindernd sondern durch ihre Politik sogar auf lange Sicht kriegsfördern ist
islamische Werte wunderbare exotische Werte und Bräuche die eine Bereicherung für alle darstellen; z.B. Toleranz, Frieden, gutes Essen, exotische Gebäude, ein Bollwerk gegen den Kapitalismus und das Hochfinanz-System der Juden Bei korrekter Auslegung des Korans und damit auch der befolgung des „Vorbilds“ des islamischen Religionsgründers Mohammeds:
kulturelle Vielfalt Das Ergebnis wenn die Multikulti-Ideologie korrekt umgesetzt wird Wenn wörtlich genommen: kulturelle Vielfalt, viele verschieden Kulturen die in einem Lebensraum parallel oder gemischt vorkommen.
In der Realität und dadurch, dass mit „kulturelle Vielfalt“ in der Regel „muslimische Einwanderung“ gemeint ist: Parallelgesellschaften (die eine Gesellschaft setzt sich primär zusammen aus der einheimischen Bevölkerung, gemischt mit gesellschaftlich kompatiblen anderen Menschen, z.B. Japanern, Amerikanern, Schweden, Argentinier etc. auf der einen Seite und einer eher streng sich abgrenzenden muslimischen Bevölkerung in der die islamische Monokultur vorherrscht (Ausnahmen: Namensmuslime die keine Abgrenzung suchen)).
Toleranz Alles Bedingungslos mögen und akzeptieren, es gibt nichts schlechtes auf der Welt (Ausnahmen: alles was politisch rechts von „links“, vieles einheimische, weisse einheimische Männer) Tolerieren kommt von „erdulden“, „ertragen“. Somit lehnt man etwas, das man toleriert zwar eigentlich ab, aber man arrangiert sich und akzeptiert dies (mit unter auch nur teilweise).
Arabischer Frühling Eine islamische Revolution gegen die bösen, vom Westen und den Kapitalisten Unterstützten Diktatoren. Der Wandel hin zu friedlichen, toleranten, demokratischen, islamischen Staaten welche den Beweis bringen werden, dass die Scharia (und der Islam) nicht im Widerspruch zu Demokratie steht. Revolten gegen totalitäre, diktatorische Systeme und Anführer. Ausgang dieser Revolten sind (natürlich noch) ungewiss. Die Erfahrung und Geschichte lehrt uns hier vorsichtig zu sein, denn im Iran war die Ausgangslage sehr ähnlich und die Revolution hat dort nicht zu mehr sondern zu weniger Demokratie und weniger Menschenrechten geführt. Vermutlich jedoch ein nötiger Schritt auf dem Weg zur Demokratie (Lernen was „Islam“ und „Scharia“ wirklich ist, wenn diese korrekt ausgelebt werden können; dadurch eine mögliche höhere Wertschätzung für wahre Demokratie).
rechts (politisch) eine gefährliche/falsche politische Richtung, gleichbedeutend mit „rechtsextrem“, konservativ, bürgerlich (spiessig), engstirnig, verstockt, alt, nicht modern,  nationalsozialistische Tendenzen Siehe „Politisches Spektrum“ (auf Wikipedia)
In der Regel: konservativ, bürgerlich, nationalistisch,
links (politisch die richtige/gute politische Richtung, friedlich und tolerant, weltoffen, global, schlau, jung, dynamisch, modern, gerecht Siehe „Politisches Spektrum“ (auf Wikipedia)
In der Regel: international, sozialistisch, egalitär
Südländer Ein Mitmensch mit exotischem Aussehen, vermutlich italienisch. Eine Person aus dem islamischen Kulturkreis und dunklerem Hautton (z.B. Türke, Araber, Ägypter)
Nationalismus Rechtsextreme, schlechte, böse Ideologie die das eigene Land als das beste aller Länder darstellt und deshalb zu Hass und Krieg führt Liebe zu seinem Volk und seinem Land. Eigenständige und souveräne Politik die ein Land führt um primär die eigenen Interessen durchzusetzen.

Können Muslime und Nicht-Muslime überhaupt miteinander leben?

Können Muslime mit Zen-Buddhisten zusammen leben (in einer Gesellschaft)? Oder mit Christen? Oder mit Juden? Oder mit Atheisten? Oder mit Scientologen?

Die logische Antwort ist natürlich: „es kommt darauf an“. Primärer Faktor ist, wie weit sich die Muslime in der jeweiligen Gesellschaft von ihrem Glauben abgewendet haben. Sind sie mehr oder weniger Namensmuslime (oft als „moderate Muslime“ bezeichnet), also eigentlich nicht-praktizierende Muslime, dann kann das Miteinander sehr gut funktionieren.
Der Einfluss von anderen Parteien (Nicht-Muslime) kann getrost ignoriert werden, da diese Gruppe in der Regel sehr heterogen ist und in der Regel sich auch nicht aus einer totalitären Bewegung heraus gebildet hat.

Je religiöser die Muslime jedoch sind, desto eher werden sie die Lehre aus dem Koran und der Geschichte ihres Propheten versuchen korrekt umsetzen zu wollen. Dieser Fundamentalismus kann naturbedingt totalitäre, intolerante und mitunter auch gewalttätige Züge annehmen. Eine Abkapselung in eine Parallelgesellschaft wird angestrebt um die eigene Ideologie/Glaubensvorstellung möglichst korrekt ausleben zu können, dies führt zu Ghettobildung. Trotzdem wird versucht den Einfluss ihres Glaubens zu erweitern und dafür zu sorgen, dass sie ihre Glaubensinhalte (Alkoholverbut, Muezzinruf, Trennung von Frauen/Männern, islamisch-konformes Essen, Einführung diverser Körperstrafen oder auch der Todesstrafe für etliche Vergehen, Musik-/Tanz-/Hundeverbot, usw.) ausleben können. Gemäss ihrer Lehre streben sie danach ihr Gebiet zu islamisieren und damit den Unglauben zu vertreiben. Das Ziel ist die weltweite Herrschaft des Islams. Eine Nation ist dem islamischen Glauben fremd. Was zählt ist die islamische Gemeinschaft, die Umma. Weltliche Gesetze sind somit höchstens ein Hilfsmittel zur Erreichung ihres Zieles.

Wird ihren Forderungen nicht nachgegeben und haben sie bereits einen einflussreichen Bevölkerungsanteil erreicht, wird ein Prozentsatz von ihnen den demokratischen Weg verlassen und auch mit gewalttätigen Mitteln versuchen die Gesellschaft und den Staat nach ihrem Wunsch zu beeinflussen und damit letztendlich zu Formen.
Dies ist in der Geschichte schon in diversen Ländern passiert und passiert auch heute noch.

Die Frage die sich also stellt ist nicht, ob Muslime überhaupt auf längere Zeit mit Nicht-Muslimen (friedlich) zusammenleben können. Es ist offensichtlich, wenn man die Geschichte betrachtet, dass dies letztendlich nicht funktionieren wird, es sei denn ein Autoritärer Herrscher (oder Partei) hält „den Islam“ im Zaum, sorgt also dafür, dass die Scharia (das islamische System) nicht korrekt umgesetzt werden kann und dass die Bevölkerungsgruppen sich nicht in die Haare geraten. So geschehen in Tunesien, Ägypten, Iran. Und immer noch so am geschehen in mindestens Syrien, Jordanien oder Jemen.

Die Frage die sich stellt ist viel eher, warum wir dieses Zusammenleben überhaupt noch versuchen. Sollten wir nicht aus der Geschichte gelernt haben? Leider gibt es heute selten Politiker mit einem guten Geschichtswissen, auch haben viele eine rosarote Brille auf und träumen einem Utopia nach, dass in der Realität eigentlich unmöglich ist.

Welcher normale Bürger kennt schon die Geschichte der islamischen Expansion oder des byzantinischen Reiches? Die Geschichte der Türkenbelgarung Wiens oder die Geschichte der Teilung von Indien und Pakistan.
In meiner Schulzeit war der Fokus auf dem 2. Weltkrieg, welcher natürlich auch vermittelt werden muss. Aber wäre es nicht auch Wert dem Islam und seinem Expansionsdrang einen Platz im Unterricht einzuräumen?

Welchem Kind (Mensch?) sagt denn heute die „Zwei-Nationen-Theorie“ noch etwas?:

Die Zwei-Nationen-Theorie ist die Grundlage für die Rechtfertigung von Pakistan als eigenem Staat auf dem Indischen Subkontinent. Sie besagt, dass Muslime und Hindus aufgrund ihrer verschiedenen Religionen nicht im selben Staat zusammen leben können.

Die Theorie basiert auf der Antrittsrede des neugewählten Vorsitzenden der Allindischen Muslimliga (AIML), Muhammad Iqbal, auf dem Parteitag in Allahabad am 29. Dezember 1930:

Hindus und Moslems haben verschiedene religiöse Hintergründe, haben ein anderes Alltagsleben und eine andere Literatur. Sie heiraten nicht untereinander und essen auch nicht miteinander, da sie zu zwei verschiedenen Kulturen gehören, die auf widersprüchlichen Ideen und Konzepten beruhen. […] Das Zusammenzwängen solcher Völker in einem einzigen Staat – die einen als zahlenmäßige Minderheit, die anderen als Mehrheit – muss zu wachsender Unzufriedenheit und schlussendlicher Zerstörung der Regierungsstrukturen eines solchen Staates führen.

Irrte man sich damals? Oder hatte man nur erkannt was offensichtlich war und auch heute noch gültig ist?

Mir ist bewusst, dass solche Geschichtslektionen natürlich kräftig an der brüchigen Multi-Kulti-Fassade kratzt und man möchte sich ja als tolerante Gesellschaft geben. Es kann also nicht sein, was nicht sein darf und es wird somit ignoriert.

Doch Ignoranz verhindert keine Probleme. Die totalitären Ansprüche des Islams verschwinden dadurch nicht. Es verhindert auch nicht, dass Nicht-Muslime opfer dieser totalitären Auswüchse werden.
Was hilft ist, dass wir uns diesem Problem bewusst werden und dafür sorgen, dass dessen Ursachen nicht vertuscht sondern angegangen werden. Dass dafür gesorgt wird, das keine islamischen Sonderregeln in unsere Gesellschaft Einzug erhalten. Dass radikale Personen, sofern möglich, abgeschoben oder inhaftiert werden.
Dies wird, unter anderem, dafür sorgen, dass Nicht-Muslime, aber auch Namensmuslime, in Frieden in unserer Gesellschaft zusammenleben können.

Der Islam ist doch eigentlich gar nicht so schlimm

Liebe Leute, Brüder und Schwestern. Ich wurde bekehrt! Ich habe erkannt: der Islam ist doch eigentlich gar nicht so schlimm. Vielfach haben wir einfach nur ein falsches Bild von ihm. Auch sein Ansehen beschmutzt durch so genannte Terroristen, die in seinem Namen Anschläge durchführen. Der Islam ist natürlich eine Religion des Friedens und der Toleranz, wie wir täglich erleben dürfen und was auch seit nun 1400 Jahren historische Realität ist. Allfällige Probleme Zuwanderern, aus islamischen Regionen, haben nichts mit der Religion zu tun, es ist sogar unmöglich dass die Religion auch nur irgendeine Rolle spielen könnte, nicht einmal eine Untergeordnete. Vielmehr ist die Ursache in anderen Dingen zu suchen. Zum Beispiel eine rückständige Herkunftsregion (Rückständig wegen verschiedenen Dingen, aber sicher nie wegen dem Islam), mangelnde Sozialisation, ausländische (imperialistische) Interessen in den betreffenden Herkunftsländer, mangelnde Schulbildung, der Zusammenbruch der Kontrolle über die Seidenstrasse, Perspektivenlosigkeit, und so weiter und so fort.

Weil die Botschaft des Islams so friedlich, tolerant und zu dem noch so überaus logisch ist… wie könnte ich da nein sagen? Wie könnte ich mich seiner Einladung verwehren? Bitte nennt mir fort an nicht mehr Isley Constantine, nennt mich:

Islam Constantine

Gerade vor kurzem gab es in Ägypten Demonstrationen der koptischen Minderheit (siehe Kairo: Massaker an Christen). Dabei kam es zu Eskalationen und Ausschreitungen. In der Folge verloren dutzende Menschen (hauptsächlich christliche Kopten) ihr Leben, als die Sicherheitskräfte einschritten.

Einige Kommentatoren, welche sicherlich die Situation in diesen Ländern bestens kennen und verstehen, haben unter anderem folgende, einleuchtenden Bemerkungen abgegeben:

Ägypten, schon im Altertum dicht besiedelt, hat im 20. Jahrhundert seine Bevölkerung verachtfacht und wuchert munter weiter. In Ägypten wohnen inzwischen mehr Menschen als in Deutschland. Unter solchen Umständen kommt es zu schweren sozialen Verwerfungen, egal welche Religionen, Wirtschafts- und Politsysteme usw. vorhanden sind.

(Lucius Mayer)

oder auch ein weiteres Beispiel messerscharfer Logik und Analyse:

Man schlägt den Sack und meint den Esel.Die Religion ist und bleibt ein Ausredeninstitut.Wenn etwas in einer Gesellschaft nicht mehr stimmt, wird nach Möglichkeiten gesucht, was dafür verantwortlich gemacht werden KANN! Dies muss nicht zwingend der Realität entsprechen, Hauptsache es trifft nicht die eigenen Interessen.Da bieten sich Andersartikeiten geradezu an, auch in der Schweiz ¨!!

(Walter Bossert)

Die Leute sehen Moslems die Christen unterdrücken und drangsalieren und schliessen daraus, dass dies etwas mit der Religion zu tun hat. Das ist natürlich ein viel zu einfaches Weltbild. Wenn ein Dschihad-Bomber Palästinenser einen israelischen Bus in die Luft sprengt, wenn einige tschetschenische Rebellen eine Schule in ihre Gewalt bringen um ihre Forderungen nach einem Kalifat zu unterstützen, wenn „wir“ vermehrte Integrationsprobleme von Menschen aus dem islamischen Kulturraum haben, wenn ein muslimischer Schüler in einer deutschen Schule sein Recht auf einen Gebetsraum einklagt, wenn in englischen Kantinen praktisch nur noch Halal-Essen zubereitet wird, wenn islamische Parallelgesellschaften mit eigener Rechtssprechung in westlichen Städten entstehen, wenn Voltaires „Mahoumet“ nicht mehr aufgeführt wird, wenn muslimische Schüler in Schulklassen vermehrt „auffallen“ oder wenn normal gekleidete Frauen in europäischen Städten durch muslimische Mitbürger als Schlampen bezeichnet werden – dann hat dies alles natürlich absolut nichts mit dem Islam zu tun. Die Gründe sind vielfältig, die Gründe sind logisch, sie sind einleuchtend, aber mit der Religion hat dies gar nichts zu tun. Dies wäre natürlich, wie gesagt, ein viel zu einfaches Weltbild. Ausserdem werden solche „Probleme“ gerne aus islamophobischen Gründen, meist von ungebildeten Lebensversagern, hochgespielt und sind hauptsächlich für Stammtisch-Debatten relevant.

Schauen wir uns einmal den Iran an. Vielen Leuten im Iran geht es vermutlich auch mehrheitlich nicht wegen dem Islam schlecht. Das Problem liegt eventuell schon an der Regierung, dass die halt im Moment islamisch geprägt ist, tut nichts zur Sache, hat eigentlich auch nichts mit dem Islam zu tun. Es könnte genau so gut eine christliche Regierung sein, unter der das Volk zu leiden hätte. Aber überlegt doch mal, zumindest haben die Leute dort ein richtiges Rechtssystem, die Scharia. Wie viel schlimmer wäre es, wenn  die Iraner das nicht hätten, wenn sie zum Beispiel in einer Anarchie leben müssten? Das ist doch eine Innovation, ein Fortschritt. Was hat denn die Pahlavi-Ära  diesen Menschen gebracht? Er war doch nur eine weitere westliche Marionette. Man muss ja auch nur mal in den Irak oder das besetzte Afghanistan schauen. Christliche Invasoren unterdrücken dort die Bevölkerung und sind verantwortlich für den Tod von Millionen Muslimen. Da muss man sich auch nicht wundern, wenn diese nun gegen die Kreuzritter zurückschlagen.

Also liebe Leser. Falls es dennoch irgendwelche Probleme mit dem Islam gibt, ich meine Abseits der Stammtische, dann sind meist wir (respektive ihr, die Nicht-Muslime) dafür verantwortlich zu machen. Ihr habt eure Bringschuld nicht geleistet. Aber keine Sorge, alles halb so wild. Die wenigen Probleme werden ganz sicher mit der Zeit einfach verschwinden, vermutlich sogar ohne dass man dafür gross etwas machen muss.

„Bist du nicht religiös intolerant?“

(Übersetzung des „Citizen Warrior“-Artikels Aren’t You Being Religiously Intolerant?„, Februar 2009)

Dies ist ein weiter Artikel aus unserer Reihe „Antworten auf Einwände„.

Religiöse ToleranzBeinahe jeder in der freien Welt hat die feste Überzeugung, dass Menschen das Recht haben an das zu Glauben, an was sie möchten. Selbst überzeugte Atheisten, werden dieses Grundrecht verteidigen. Wenn nun Leute jemanden (dich, zum Beispiel) eine Religion wie den Islam kritisieren hören, dann kann dies die Gefühle von ihnen verletzen, obwohl sie selber keine Ahnung über den Islam haben. Dies, weil sie vielleicht annehmen, dass der Islam nur eine Religion wie jede andere ist.

Die negative Reaktion auf deine Islamkritik ist häufig ausgeprägter, wenn die Person ein Anhänger einer anderen Religion ist, da sie deine Kritik am islamischen Totalitarismus als eine Bedrohung für die Religionsfreiheit empfinden und sie werden den Islam oft nur aus diesem einzigen Grund heraus verteidigen.

Wie kannst du auf diesen Einwand reagieren? Hier sind einige Ideen:

  1. Ich setze mich sogar für religiöse Toleranz sein. Wie soll man mit einer religiös intoleranten Religion umgehen? Was soll man mit einer Religion tun, welche versucht andere Religionen aufzuhalten, zu unterminieren oder gar abzuschaffen? Wenn man die Religionsfreiheit schützen möchte, dann sollte man besser dafür sorgen, dass die aggressive, intolerante Religion an der kurzen Leine gehalten wird. Man sollte darauf achten, wie sich deren Anhänger verhalten und man sollte verhindern, dass deren Anhänger an die Macht gelangen, weil dies das Ende der religiösen Toleranz bedeuten würde.
  2. Es gibt im Islam zwei Aspekte. Der eine ist der religiöse, der andere ist der politische. Im religiösen Bereich geht es um Fasten und Gebete. Im politischen Bereich geht um das Unterwerfen von Nicht-Muslimen, hinarbeiten auf das Ziel die Scharia (das „göttliche“ Recht) überall einzuführen, wo sie noch nicht gilt und die Rechte der Frauen zu unterdrücken. Islamische Fundamentalisten glauben nicht daran, dass man den religiösen vom politischen Teil trennen kann, da gemäss dem Koran und den Aussagen von Mohammed diese Bereich untrennbar sind. Es steht im Koran über siebzig Mal, dass ein guter Moslem dem Beispiel von Mohammed folgen soll.
    Jedoch gibt es einige Menschen, welche sich selbst als Moslems bezeichnen, die keine Probleme damit haben die Grundsätze des Islams zu brechen und diese beiden Bereiche trennen. Sie möchten nur den religiösen Teil des Islams, welcher privat ist, praktizieren und persönlich habe ich gegen diese Entscheidung nichts einzuwenden. Ich bin der Überzeugung, dass sie jedes Recht haben, dies so zu tun.
    Aber es obliegt denjenigen von uns, welche möglicherweise die politischen Implikationen ertragen müssen, über die politischen Aspekte der islamischen Lehre informiert zu sein. Diese Lehren haben einen Einfluss auf Nicht-Muslime und grenzen die Menschenrechte der Frauen ein und dies ist nicht akzeptabel.
    Im Moment, an vielen Orten innerhalb der freien Welt, gibt es muslimische Frauen, welche nicht ihre vollen Freiheitsrechte ausleben können, da diese Gebiete politische von islamischen Extremisten kontrolliert werden, welche niemals mit ihrem unermüdlichem Langen nach politischer und gesetzlicher Kontrolle aufhören. Es gibt Gebiete in Großbritannien, Deutschland und Frankreich in denen die Scharia legal praktiziert wird (Beispiele hier und hier). Die Regierungen haben dem islamischen Druck nachgegeben. Dies muss gestoppt werden, da der Druck für mehr Zugeständnisse niemals aufhören wird. Es ist die religiöse Pflicht eines jeden gläubigen Moslems dafür zu sorgen, dass die islamische Rechtsprechung auf der ganzen Welt gilt.
    In den Vereinigten Staaten beeinflussen islamische „Faschisten“ Lehrbücher, so dass Studenten über die wahre Natur des Islams und die gewalttätige und aggressive Geschichte der Islamischen Expansion getäuscht werden. Dies ist ein Bruch der Trennung von Staat und Kirche. Es ist ein Beispiel für die endlose politische Aggression der islamischen „Faschisten“ und wir dürfen ihnen nicht nachgeben. Es geht hier nicht um die Unterdrückung der Religionsfreiheit. Es ist die Unterdrückung von unfairen, einseitigen, freiheits-verneinenden politischen Praktiken (welche als religiöse Pflicht ausgeführt werden).
  3. Nach der Reformation und nach vielen Jahren der Verfolgungen und von Krieg hat das Vereinigte Königreich eine neue Richtlinie etabliert, welche auch heute noch das Grundgerüst für unsere heutige, religiöse Toleranz bildet. Jede Religion oder Sekte kann anbeten, wen sie möchte, ohne Angst auf Verfolgung durch die Regierung oder irgendjemanden sonst.
    Kirchen, welche einst ein Monopol genossen, wehrten sich gegen diese neue Regelung. Sie waren intolerant gegenüber anderen Religionen. Das Vereinigte Königreich sagte ihnen dann, dass sie tolerant gegenüber anderen Religionen sein müssen, oder nicht mehr in diesem Land erlaubt sein werden. Wenn man darüber nachdenkt, ist dies der einzige Weg, wie religiöse Toleranz funktionieren kann. Man kann nicht einer intoleranten und aggressiven Religion erlauben zu regieren.
    Im Moment predigen 75% der Moscheen in den Vereinigten Staaten Hass gegen Nicht-Muslime. Dies ist eine gefährliche, religiöse Intoleranz. Man kann nicht tolerieren, dass es eine Religion gibt, welche intolerant Gegenüber anderen Religionen ist. Das ist eine totalitäre Einstellung und eine Bedrohung der Religionsfreiheit. Jeder hat sich an gewisse Prinzipien zu halten oder das System funktioniert nicht. Wenn man also kritisch gegenüber dem islamischen Totalitarismus und seiner übermässigen Bevorzugung ist, dann hilft man in der Tat der Religionsfreiheit zu überleben.

Dies waren drei Antworten auf den Einwand, dass man religiös Intolerant sei. Ich lade dich ein – nein, ich dränge dich, ich fordere dich heraus – eine weitere, bessere Antwort hervorzubringen und diese im Kommentarbereich zu hinterlassen.

Die Wahrheit über den Islam: von Synagogen und Kirchen neben Moscheen

Einige Islam-Apologeten, welche irrtümlicherweise vermuten, dass es sich beim Islam um eine friedliche Religion handelt, kommen häufig mit dem Einwand, dass Kirchen und Synagogen während Jahrhunderten neben Moscheen standen. Sie werten dies als ein Zeichen der religiösen Toleranz des Islam. Sie könnten nicht falscher liegen. Sie könnten genausogut behaupten, dass Juden, Christen und Muslime in Al-Andalus friedlich nebeneinander, als gleichberechtigte Menschen lebten.

Die korrekte Erklärung liefert (auf englisch) in einer Talkshow von Bill Maher die bekannte Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali (ca. ab 5:35, aber der Anfang ist auch sehr interessant):

Die Kurzfassung für Eilige:

  • Die anderen Gotteshäuser werden neben Moscheen nur bedingt geduldet (gegen Schutzgeld)
  • Die Nicht-Muslime müssen ein Schutzgeld bezahlen, die Dschizya
  • Die Nicht-Muslime erhalten durch das Bezahlen des Schutzgeldes den Dhimma-Status (Bürger zweiter Klasse, mit viel weniger Rechten als Muslime und starker Repression durch Muslime ausgesetzt)
  • Die anderen Gotteshäuser durften nicht erweitert oder renoviert werden
  • Die anderen Gotteshäuser durften/dürfen nicht höher sein als die Moscheen
  • Es darf kein Gebet/Gesang nach draussen dringen, so dass Muslime sich provoziert fühlen könnten

Wahrlich, was für ein Zeichen von Toleranz und religiösem Frieden! Ein Relikt aus alten Tagen? Ja. Würde heute so sicher nicht mehr vorkommen? Leider doch, nur werden dann häufig andere Namen verwendet.

„Das hat doch alles nichts mit dem Islam zu tun“

Muslimische Friedensaktivisten
Muslimische Friedensaktivisten demonstrieren für Demonstrationen

Der Islam ist eine äusserst mysteriöse und sagenumwobene Religion. So geheim, dass anscheinend nur wenige Eingeweihte ihn wirklich verstehen und beurteilen können, was denn der Islam überhaupt ist und auch was denn überhaupt alles zu ihm gehört und was nicht.

Durch viele Medienberichte, Kommentare, Aussagen von Muslimen, Aussagen von Nicht-Muslimen, ergibt sich langsam ein Bild, was denn der Islam ist und was sicher nichts mit ihm zu tun hat. Nachfolgend eine (unvollständige Liste):

Mit dem Islam nichts zu tun hat…

  • … der Koran
  • … der Islam
  • … gewalttätige Muslime
  • … friedliche Muslime
  • … Sarrazins Aussagen
  • … Geert Wilders Aussagen
  • … Osama Bin Ladens Aussagen
  • … das Kopftuch
  • … das Kopftuchverbot
  • … Minarette
  • … das Minarett-Bauverbot
  • … Politik
  • … die Lebensweise von Mohammed
  • … Ehrenmorde
  • … Prügelstrafe nach Sure 4:34
  • … Zwangsheirat
  • … die Verheiratung Minderjähriger und das vollziehen der Ehe mit ihnen
  • … islamische Terroristen
  • … Integrationsprobleme
  • … Assimilationsprobleme
  • … die Scharia
  • … der überproportionale Anteil von Muslimen in Gefängnissen
  • … der überproportionale Anteil von Muslimen bei Kriminalität
  • … die Religion der meisten Araber, Türken, Libanesen und Marokkaner
  • … die aktuelle Regierung der „Islamischen Republik Iran“
  • … die Zustände in der islamischen Welt
  • … die Hamas
  • … die Gaza-Hilfsflotte
  • … die türkische Regierung und insbesondere die AKP
  • … 9/11
  • … die Anschläge in Madrid
  • … die Anschläge in London
  • … die Anschläge in Moskau
  • … der Mord an Theo van Gogh
  • … das Einführen von „Halal“-only-Essen in zahlreichen Kantinen und Restaurants
  • … die Inländerfeindlichkeit an muslimisch dominierten Schulen in der westlichen Welt
  • … Zwangsbeschneidung von Mädchen
  • … Kopfabsäbeln von Nicht-Muslimen durch Falschversteher des Islam
  • … die Islamkritik
  • … diffuse und unbegründete Ängste vor dem Islam
  • … die Menschenrechtslage in Tschetschenien
  • … die Türkenbelagarungen von Wien
  • … der Fall des Byzantinischen Reiches
  • … Gewalt

Wir wissen nämlich folgendes:

Der Islam…

  • … ist eine Religion des Friedens
  • … wurde nicht durch Gewalt in der Welt verbreitet
  • … führte einen Verteidigungskrieg auf Grund der Kreuzzüge und rief diese nicht etwa selbst hervor
  • … wird oft einfach falsch verstanden, wenn Terroristen sich auf ihn berufen
  • … wird wenn ihn alle befolgen zum Weltfrieden führen
  • … ist extrem tolerant
  • … hat einen sehr vorbildlichen Propheten, dessen Leben als Schablone für alle rechtschaffenen Menschen taugt
  • … hat der Welt so viele Errungenschaften gebracht
  • … beweist uns jeden Tag aufs neue, dass er die beste Religion aller Zeiten ist
  • … basiert auf einem logisch schlüssigen, philosophisch anspruchsvollen Buch mit einer Fülle von Schätzen, welche man verwenden kann um sein Leben tagtäglich zu bereichern und zu verbessern, ob nun im 7. oder im 21. Jahrhundert
  • … würde, wenn es ihn nicht gäbe, der Welt wahnsinnig fehlen
  • … ein Quell von spirituellem Reichtum

Ich hätte gerne die letzte Aufzählungsliste mit Beispielen verlinkt die meine „Thesen“ (sind ja wohl eher Beweise, nicht wahr?) untermauern. Leider scheint bei mir im Moment Google irgendwie kaputt zu sein da ich dazu keine passenden Resultate erhalte. Aber machen wir es so… jedem der mir eine der letzten Aufzählungspunkte beweisen kann, dem finanziere ich persönlich eine islamische Ausbildung in Saudi-Arabien oder wenn man sich lieber bei den Schiiten einordnet, wahlweise auch in Ghom.