Interview mit dem Sänger der „Eagles of Death Metal“ zum Bataclan-Terrorattentat in Paris

Das auf deutsch übersetzte Interview mit Jesse Hughes, dem Sänger der „Eagles of Death Metal“ ist vor einigen Tagen auf PI-News erschienen. Da nicht jeder PI besucht oder besuchen möchte und da ein islamophiler Beschwichtiger Namens Ismael El Iraki (der gemäss seinen eigenen Angaben auch als Opfer beim Terror-Attentat dabei gewesen sein soll) sich dazu genötigt sah das offene und unverblümte Interviews von Jesse Hughes zu kritisieren und dabei mit den üblichen „Argumenten“ um sich wirft, veröffentliche ich es auch hier in voller Länge. Vielen Dank an PI-News und an den Übersetzer.

Zuerst noch der gekünstelte Senf von El „Bruder“ Iraki, für die, welche es sich durchlesenantun möchten:

Und der Artikel dazu auf WON, der unverständlicherweise El Iraki viel mehr Präsenz widmet, als dem eigentlichen Interview von Jesse Hughes (offensichtlich da es nicht zum gewünschten Weltbild passt). Ausgewogenheit? Lügenpresse? Das Interessanteste am Artikel sind jedoch die Benutzer-Kommentare, welche im Moment zu 100% auch die Reaktion von „Bruder“ Iraki kritisieren und dafür Unverständnis zeigen:

http://www.welt.de/vermischtes/article155693880/Brief-an-Frontmann-Wir-alle-bluten-rot-Bruder.html

Und nun zum vorausgegangen Interview:

Takimag: Man kann unmöglich leugnen, dass die Angst, der Islamophobie bezichtigt zu werden und die Angst vor Schusswaffen, in jener Nacht zu einer Menge Toter geführt haben.

Jesse Hughes: Ich sah, als die Furcht sich wie eine Decke auf die gesamte Menschenmenge legte, und sie fielen nieder wie der Weizen im Wind — wie vor einem Götzen. Ich war von Anfang an total alarmiert. Das erste, das ich tun musste, war meine Freundin zu finden. Die Furcht trat in den Hintergrund, und „Wo ist mein Mädchen?“ war maßgeblich. Ich konnte das Schießpulver im Bereich hinter der Bühne riechen und wusste, dass dort jemand eine Runde abgefeuert hatte. Ich sah einen Typen mit einer FAL (automatisches Gewehr, Sturmgewehr der belgischen Fabrique Nationale Herstal, bei der Bundeswehr G1 genannt, Bezeichnung auch „Kalaschnikow der westlichen Welt“), und als er sein Gesicht mir zuwandte, glichen seine Augen Glaskugeln. Er war stark im Drogenrausch. Wir wissen jetzt, dass sie voll mit Xanax und Kokain waren. Ich erkannte ihn wieder. Denn ich hatte ihn bereits früher an diesem Tag gesehen, und mir war aufgefallen, dass er uns angestarrt hatte.

Takimag: Sie (Anm. die Terroristen) waren sehr früh an der Veranstaltungsstätte. Das impliziert, dass einige der Angestellten eingeweiht waren.

Jesse Hughes: Ich hatte eine Menge Schwierigkeiten, weil ich das gesagt habe. Ich weiß aber mit Bestimmtheit, dass sie sehr früh dort waren. Ich erinnere mich daran, weil sie meinen Kumpel anstarrten. Ich dachte, das ist nur arabische Missgunst… Ich begriff später, dass es Abdeslam gewesen war, und er hatte meinen Kumpel angestarrt, weil er ihn für eine Bedrohung hielt. Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Terroristen bereits im Gebäude waren, und sie hatten ja irgendwie hineinkommen müssen. Während des Angriffs floh ich ins Freie, und die Backstage-Tür stand weit offen. Wie war das möglich?

Takimag: Denken Sie, dass die Politische Korrektheit unseren natürlichen Instinkt tötet und uns verwundbar macht?

Jesse Hughes: Absolut. Da waren zwei Mädchen mit involviert. Sie waren am Veranstaltungsort und sie verschwanden, bevor der Angriff begann, und diese Frauen trugen traditionelle muslimische Gewänder. Sie wussten genau, dass die Leute sie nicht überprüfen würden, wegen der Art, wie sie gekleidet waren. Sie wurden ein paar Tage später gefasst.

Takimag: Die Angst Muslime zu beleidigen, ist eine der größten Waffen der Terroristen.

Jesse Hughes: Als die Polizisten nach dem Angriff 450 Moscheen durchsuchten, fanden sie in jeder einzelnen Moschee (Anm. terroristisches) Rekrutierungsmaterial…

Takimag: Wir sterben eher, als dass wir uns der Engstirnigkeit (Anm. gegen den Islam) bezichtigen lassen.

Jesse Hughes: Wie kann man sagen, dass Kritik an muslimischen Glauben etwas mit Rassismus zu tun hat? Nehme nur das Wort „Islam“ weg und ersetze es durch „Kommunismus.“ Das ist eine Ideologie… Es ist okay, in der heutigen Zeit zu begreifen, womit man es beim Islam zu tun hat.

Takimag: Woher stammt dieser Druck? Ist das alles unser Versagen?

Jesse Hughes: Natürlich nicht. Wenn man in Europa bei einem Fußballspiel ist und man liest dort die Worte “United Arab Emirates”, dann weiß man, dass jede Menge arabisches Geld im Umlauf ist und den Dialog beeinflusst. Die Diskussion wird systematisch von einer genauen Überprüfung weg gesteuert. Sie halten uns für Dummköpfe. Arabisches Geld ist wie ein Schadstoff. So viele Filme werden mit arabischem Geld gemacht. George Clooney schleimt sich nicht ohne Grund bei den Arabern ein. Amerikanische Filme sind das beste Mittel, um die Herzen und die Denkweise der Welt zu beeinflussen.

Takimag: In den Movies sind die Übeltäter nie arabische Terroristen. Es sind Deutsche oder Franzosen…

Jesse Hughes: Oder konservative christliche Hinterwäldler (i. orig. Rednecks). Wobei diese offenbar Schuld an allem haben, das in der Welt jetzt falsch läuft, einschließlich der globalen Erwärmung…

Takimag: Das andere Problem ist, wenn man die Hinterwäldler (i. orig. Rednecks) los wird, dann schafft man ein Vakuum, und das wird von weitaus schlimmeren Leuten gefüllt. Das wird mit dem Islam gefüllt, und die Folge ist das Scharia-Gesetz.

Jesse Hughes: Politiker verhalten sich besser, wenn sie wissen, dass die Leute sie beobachten. Wir verhalten uns besser, weil wir wissen, dass Jesus uns beobachtet.

Takimag: Die Atheisten sagen uns, dass wir keine Religion brauchen. Doch jeder sucht sich fadenscheinigen Ersatz, um sie zu ersetzen. Als wäre eine Entziehungskur dasselbe wie eine christliche Fastenzeit. Meditation wie ein Gottesdienst. Ein Besuch beim Therapeuten, wie wenn man mit seinem Priester spricht.

Jesse Hughes: Und die Sache mit der Bibel ist die, dass sie niedergeschrieben wurde. Ein Therapeut kann seine Diagnose ändern, wie es ihm passt, und es gibt keine Möglichkeit, ihn zur Rede zu stellen.

Takimag: Kehren wir zu dem Terrorangriff zurück. Warum sind die Polizisten nicht früher hineingegangen? Es schien, als ob das Morden endlos weiterging.

Jesse Hughes: Die Presse hatte gehört, dass sich einige Jugendliche in Räumen eingesperrt haben, und so hat sie das Ganze als eine Geiselsituation dargestellt. Diese Kids haben sich versteckt. Diese falsche Information hat dazu geführt, dass die Polizei sich draußen auf Verhandlungen eingestellt hat, während drinnen Dutzende von Menschen starben. Die Terroristen gingen zu den (Anm. am Boden liegenden) Körpern hin und stachen sie mit den Gewehr. Wenn sie sich bewegten, dann schossen sie erneut auf sie. Ein Mädchen stand auf und sagte, dass sie Angst hatte. Der (Anm. muslimische) Typ sagte: „Hab‘ keine Angst, du wirst in zwei Minuten tot sein,“ und dann erschoss er sie, BOOM.

Takimag: Die Franzosen sind wegen Rassismus so besorgt, dass sie die Muslime mit Mord davon kommen lassen.

Jesse Hughes: Am Tag danach haben Muslime im Stadion die Schweigeminute ausgebuht, und die Presse hat kaum darüber berichtet. Ich sah Muslime, die während des Angriffs in den Straßen feierten. Ich sah das mit meinen eigenen Augen. In Echtzeit! Woher wussten sie, was vor sich ging? Da muss es eine Abstimmung gegeben haben.

Takimag: Ich habe gehört, dass du sagst, dass deine Kindheit dir bei deinem Überleben geholfen hat. Du hattest einen echten Dad, der für dich da war und der dir den Umgang mit Schusswaffen beigebracht hat.

Jesse Hughes: Ich wusste, wie Gewehrfeuer klingt. Ich war in der Lage, alles zu durchdenken. Ich war auch fähig, mich an praktische Lektionen aus meinem Leben zu erinnern, weil ich als Kind in Kämpfe verwickelt war. Meine Mum hat niemanden je verklagt. Ich hatte keine Spieltreffen. Ich hatte eine praktische Erziehung, als ich in der Wüste aufwuchs, wo man sich selbst aus seinen Problemen herausholen muss. Auch ein Grund, warum ich bei dem Heilungsprozess gut voran gekommen bin, ist, dass alles, was mir zu glauben gelehrt wurde, in dieser Nacht bestätigt wurde. Auf eine Weise ist das ein Segen Gottes. Als die ersten Kugeln abgefeuert wurden, schauten die Leute mich an. Ich erinnere mich daran. Das hat mich zornig gemacht, weil ich sofort wusste, dass das schlimm weitergehen würde. Ich wusste, dass diese Kids keine Ahnung hatten, von dem, was folgen würde. Keine. Sie hatten im wahren Leben niemals einen Gewehrschuss gehört, und das schlug mit voller Wucht auf sie ein.

Takimag: Politische Korrektheit tötet.

Jesse Hughes: Davey [Bassist Dave Catching] war mitten auf der Bühne, und als die Lichter angingen, sah er Furchtbares, das er niemals zuvor in seinem Leben gesehen hatte, schrecklichste Dinge. Das ist jenseits des Vorstellungsvermögens. Das ist nicht nur der Tod. Das ist das absolut Unerwartete, das sich unschuldige Opfer nicht vorstellen können — die Leute waren vom Schrecken des Terrors wie gefesselt, und die Folge davon war, dass sie sich nicht bewegen konnten.

Takimag: Das klingt wie eine Metapher für die gesamte westliche Zivilisation.

Jesse Hughes: Ich sah etwa sieben Menschen sterben. Einige dieser Menschen waren weniger als einen Meter von der Barriere entfernt. Sie hätten sich nach hinten fallen lassen können und wären am Leben, aber sie waren sogar zu verängstigt, sich umzudrehen. Ich erinnere mich an eine Frau, die nur dastand — mit erhobenen Händen in einer Haltung der Unterwerfung. Der Terrorist sah sie schließlich, und alles, was sie tat, war: „Nein, nein, nein“ zu sagen. Sie stand da, wie jemand, der sich dem Tod preisgibt. Ich brüllte sie an, „Hey“, doch ich denke, sie konnte mich nicht hören. Sie war so in Schrecken versetzt, ich denke, sie hatte bereits aufgegeben.

Takimag: Ist es fair, zu sagen, dass die linke Mentalität dieses Bedürfnis, sich aufzugeben, geschaffen hat?

Jesse Hughes: Ich schreibe dieser (Anm. linken Mentalität) die volle Verantwortung zu. Wenn man Menschen sagt, dass sie sich nicht selbst helfen dürfen, und wenn man sie wie Kinder behandelt, dann schwächt man sie bis zu einem Punkt, an dem das Leben weniger als einen Meter entfernt ist, und sie sind nicht mehr in der Lage, das wahrzunehmen, weil sie zu verängstigt sind.

Takimag: Auf eine Weise sind wir also in zweifacher Hinsicht unbewaffnet. Wir sind im wörtlichen Sinn unbewaffnet und wir sind geistig unbewaffnet.

Jesse Hughes: Das ist wie mit den blökenden Schafen in dem Roman „Die Farm der Tiere“. Wenn man etwas vorschlägt, das von der üblichen Darstellung abweicht, dann taucht der blökende Chor auf, um einen zu übertönen. Dieser Angriff war kein verwunderlicher Zufall.

Takimag: Ich war nach den Angriffen in Paris und war über den Mangel an Zorn entsetzt. Sie haben nicht dem Islam die Schuld gegeben. Tatsächlich haben viele den Juden die Schuld gegeben. Und sie schienen besorgter zu sein, dass wir Fremdenfeindlichkeit verbreiten könnten, als dass sie Schuld und Verantwortung den Terroristen gegeben hätten.

Jesse Hughes: Ich habe mich mit vielen Menschen in Paris unterhalten, die sehr zornig waren, aber das waren meistens Polizisten und Militärs. Als während des Angriffs einer der Polizisten endlich begriff, dass es sich um keine Geiselsituation handelte, schrie er: „Das ist ein Abschlachten“, während er hineinstürmte und die Waffe in seinen Händen hielt. Er erhielt einen direkten Durchschuss durch die Hand, und in den Hals, aber er rannte weiter. Er tötete einen Terroristen und jagte dann einen anderen in den Gang, der sich dort selbst in die Luft sprengte. Dann verfolgte er einen weiteren Terroristen, der sich auf der Bühne in die Luft sprengte. Unsere Akustik-Verstärker waren wie ein blutiges Chaos.

Takimag: Hat dieser Polizist überlebt?

Jesse Hughes: Ja, ich traf ihn in der Notaufnahme. Ich habe mit ihm gesprochen. Ein großartiger Bursche.

Takimag: Du warst im Krankenhaus?

Jesse Hughes: Man musste mir Stücke von Zähnen und menschlichen Knochen aus dem Gesicht ziehen. Ein Mädchen wurde direkt neben mir von dem Schützen, der oben auf dem Stufen stand, erschossen. Das war der, den ich vorher schon gesehen hatte. Sie war einen Schritt vor mir und ihr Kopf explodierte. Stücke ihrer Zähne und des Schädels wurden in mein Gesicht geschleudert.

Takimag: Warum hören wir nichts davon?

Jesse Hughes: Die Medien fassen zusammen, und wichtige Einzelheiten gehen verloren. Das wichtigste Detail ist, dass sie (Anm. die Terroristen) bereits mitten innerhalb des Gebäudes waren, als sie mit dem Schießen anfingen. Dass sie sich dort lange aufhielten, und dass drei Leute (Anm. der Terrorgruppe) hin- und hergingen, bedeutet, dass sie Leute vom Sicherheitspersonal kannten. Sie kannten Rausschmeißer. Sie kannten Türsteher.

Takimag: Denkst du, dass ein Teil des Sicherheitspersonals Muslime waren?

Jesse Hughes: Ich weiß, dass sie das waren. Schau, das Sicherheitspersonal, das den Bereich hinter der Bühne überwacht, ist im allgemeinen bekannt dafür, dass sie echte Schnüffler sind. Sie überprüfen deinen Ausweis alle paar Minuten, und niemand geht vor und zurück, ohne, dass er überprüft wird, selbst dann, wenn man zur Band gehört. Dieser Typ aber kümmerte sich nicht darum, was wir taten. Er hat mich nicht einmal angeschaut. Das einzige Mal, als er an uns etwas interessiert erschien, war, als er zu meiner Freundin sagte: „Sprichst du Französisch?“ und „Woher bist du?“ Sie sagte, sie stamme aus Texas, und er wurde ärgerlich, weil das nicht das war, was er gemeint hatte. Dann sagte sie: „Ich bin Amerikanerin“, und er verlor das Interesse. Ich denke wirklich, dass er versucht hat, herauszufinden, ob sie arabisch war oder nicht. Sie ist Mexikanerin und könnte leicht für eine Libanesin gehalten werden, und ich denke, er wollte sie warnen, falls sie eine Muslima war. Ich habe öfter die hintere Tür geöffnet, um zu rauchen, und das ist normalerweise verboten wegen der Lärmvorschriften. Ich bin dort schon vorher aufgetreten, und das Öffnen dieser Tür bringt einen in große Schwierigkeiten. Dieses Mal aber ging der Typ vom Sicherheitsdienst direkt an mir vorbei und suchte unruhig die schmale Seitenstraße in jede Richtung ab.

Takimag: Vielleicht ist einer der Gründe, warum die Polizisten so viel pragmatischer wegen dieser Bedrohung sind, weil sie diejenigen sind, die in die Vororte gehen und diesen Leuten gegenüberstehen müssen. Naivität ist ein Luxus, den sie sich nicht leisten können.

Jesse Hughes: Nach dem Attentat schlossen die Polizisten an die 450 Moscheen. Sie fanden in jeder einzelnen von ihnen (Anm. terroristisches) Rekrutierungsmaterial. Was ist mit uns los, dass wir darüber nichts wissen?

Takimag: Die Pariser Bevölkerung denkt, jeder ist unschuldig, aber die Polizisten denken nicht so. Sie haben sogar dich überprüft.

Jesse Hughes: Ja, ich war eine Person von polizeilichem Interesse. Sie haben mich vier Tage lang befragt. Ich konnte ihnen eine Menge helfen, indem ich Material vom Handy bereit stellte. Die Polizei und das FBI haben mich wegen des Veranstalters und des Sicherheitsdienstes befragt. Das ist nichts, das ich aufgebracht habe. An diesem Abend waren acht Polizeioffiziere unter unseren Zuhörern. Sie alle hatten die gleiche Unterhaltung mit ihren Ehefrauen gehabt, die war: „Soll ich meine Waffe mitnehmen oder nicht?“ Alle sagten nein. Als wir zurückgingen und in Paris wieder auftraten, waren sie an den selben Plätzen, auf denen sie zuvor gewesen waren, und sie öffneten ihre Jacken, um mir ihre Waffen zu zeigen, als ob sie sagen wollten: „Nicht heute Nacht, Dreckskerle.“ Das war schön anzusehen.

Takimag: Der Islam schreit Zeter und Mordio wegen Islamophobie, damit er uns betäuben und zur leichten Beute machen kann.

Jesse Hughes: Sie wissen, dass da draußen große Scharen weißer Jugendlicher sind, die dumm und blind sind. Das sind diese reichen weißen Kids, die mit einem linken Lehrplan aufgewachsen sind von der Zeit an, als sie im Kindergarten waren, überflutet mit hochtrabenden Ideen, die nichts als heiße Luft sind. Man sieht, wohin sie das gebracht hat.

Das Original-Interview in Englisch findet ihr hier: http://takimag.com/article/surrendering_to_death_gavin_mcinnes/print#axzz48gKLoVO9

Worte und ihre Bedeutungen

Wort haben Bedeutungen. Worte können aber verschiedene Bedeutungen haben. Worte können über Zeit oder durch bewusste Manipulation auch neue Bedeutungen erlangen.

Einige Menschen wie Jacques Derrida (mit seiner Pseudowissenschaft „Dekonstruktion„) sind der Meinung das Worte an sich keine Bedeutung haben, dass z.B. „Milch“ nicht zwangsläufig „Milch“ ist sondern vielleicht auch ein Einhorn. Dazu ein Zitat-Fragment von Derrida:

„Das, was ich Text nenne, ist alles, ist praktisch alles. Es ist alles, das heißt, es gibt einen Text, sobald es eine Spur gibt, eine differentielle Verweisung von einer Spur auf die andere. Und diese Verweise bleiben nie stehen. Es gibt keine Grenzen der differentiellen Verweisung einer Spur auf die andere. (…)

Wie wir hier klar erkennen ist Derrida ein Idiot. Seine „Ansicht“ versucht er mit solchen Texten zu verkaufen, die nicht wirklich etwas aussagen aber sehr hochstehend klingen (siehe Dazu auch die Kritik von Noam Chomsky).

Wir normalen Menschen wissen, das mit Milch auch wirklich das weisse Ding gemeint ist, welches z.B. dem Euter der Kuh kommt, und nicht ein Einhorn, nur weil jemand den Sinn des Wortes verdreht. Bei anderen Worten ist dies manchmal schwieriger. Gewisse Worte sind schon seit längerem, teilweise seit Jahrzehnten, von gewissen Gruppierungen besetzt und wurden durch diese neu geprägt.

Nachfolgend eine Übersicht über einige dieser Worte, eine Erklärung was diese Worte angeblich aussagen sollen, gemäss Anhänger der Ideologie der politischen Korrektheit und ihren Freunden. In der letzten Spalte eine Aufschlüsselung, was damit eigentlich im ursprünglichen Wortsinn gemeint ist oder was es trotz ursprünglicher Bedeutung eigentlich nun Anhand von Fakten bedeuten müsste.

Wort Gewünschte Bedeutung
Reale Bedeutung
Islamophobie Das unergründliche ablehnen und kritisieren des Islam, vermutlich aus niedrigen Motiven da aus einer (falschen) Angst begründet Jemand der eine unbegründete Angst (Phobie) vor dem Islam hat. Da der Islam historisch belegt eine kriegerisch expansionistische, intolerante und gewalttätige Religion/Ideologie ist, kann bei Angst vor einer Ausbreitung des Islams eigentlich kaum von einer Phobie ausgegangen werden. Ausgenommen Einzelfälle in der diese Angst ausartet und die Betroffenen kein normales Leben mehr führen können.
Rassismus Gesellschaftlich nicht akzeptable Äusserungen über die Unterschiede zwischen Menschlichen Wesen, nur weil diese anders aussehen Das Erkennen, dass es zwischen verschiedenen menschlichen Subtypen genetische Vielfalt gibt. So haben indigene Kenianer einen anderen Hautton als z.B. indigene Schweden und sind durch einen anderen Körperschwerpunkt bessere Marathonläufer.
diskriminierend abschätzig, beleidigend, verachtend unterscheidend; ein Unterscheidungsmerkmal hervorheben
Anti-muslimischer Rassismus Unbegründete Kritik an Islam und dadurch zwangsläufig auch an den Muslimen, vermutlich aus primitiven Motiven (unbegründete Angst vor Fremdem) Der Islam ist keine Rasse und Moslems sind keine Rasse. Das Wort ergibt folglich gar keinen Sinn, wird jedoch verwendet um Islamkritik und Kritik am Verhalten von Muslimen im Keim zu ersticken und die Diskussion (da unerwünscht) zu tabuisieren.
Islamhasser Eine Unperson die aus niederen Gründen die friedliche und tolerante Religion „Islam“ hasst Wenn wörtlich genommen: Eine Person die den Islam hasst, was wenn man den Koran liest oder wenn man erfährt wie brutal der Islam verbreitet wurde auch verständlich ist (ist jemand schlimm, der sagt, er hasse den Nationalsozialismus oder Stalinismus?).
Wird aber in der Regel nur als Totschlagargument verwendet um unerwünschte Diskussionen über den Islam zu unterbinden.
Islamfeindlichkeit siehe „Anti-muslimischer Rassismus“ analog „Islamhasser“
Multikulti Viele Kulturen die in der Gesellschaft miteinander existieren und so für eine exotische und wünschenswerte Abwechslung und Bereicherung sorgen Islamische Zuwanderung und die daraus entstehenden Parallelgesellschaften
Migrant Irgend ein Ausländer der ins Land gezogen ist Ein Ausländer aus dem islamischen Kulturkreis der ins Land gezogen ist
populistisch Argumente gegen die herrschende Ideologie der politischen Korrektheit/Multikulti Dinge erzählen, die andere gerne hören (also populär sind).
Wird jedoch meistens verwendet um politische Gegner zu diskreditieren.
rechtspopulistisch Eine Person aus der rechten (also der falschen) politischen Ecke die Auf Stammtischniveau argumentiert und sich gegen Multikulti auflehnt (z.B.: „Zitiert aus Sarrazins Buch ‚Deutschland schafft sich ab'“) Person aus dem rechten politischen Spektrum, die populäre Thesen vertritt.
Wird häufig verwendet um politische Gegner zu diskreditieren.
Muslimfeindlichkeit siehe „Anti-muslimischer Rassismus“ Wenn wörtlich genommen würde es eine feindliche Einstellung gegenüber Moslems bedeuten.
In der Regel wird es aber verwendet um jemandem, meist Islamkritiker, eine solche Einstellung zu unterstellen, da eine Feindseligkeit gegen Personen, noch dazu gegen Religionsangehörige, gesellschaftlich geächtet ist.
Euro-Skeptiker Ein engstirniger der nicht an die wunderbare Idee der EU glaubt, nicht deren viele Vorteile sieht und sich lieber einen Nationalismus zurückwünscht (also ein „Nationalist“, siehe „Nationalismus“) Meist jemand der zwar die Vorteile der EU erkennt, aber sich auch deren gravierenden Nachteilen bewusst ist und in der EU auch eine womögliche Gefahr sieht, dass diese nicht kriegsverhindernd sondern durch ihre Politik sogar auf lange Sicht kriegsfördern ist
islamische Werte wunderbare exotische Werte und Bräuche die eine Bereicherung für alle darstellen; z.B. Toleranz, Frieden, gutes Essen, exotische Gebäude, ein Bollwerk gegen den Kapitalismus und das Hochfinanz-System der Juden Bei korrekter Auslegung des Korans und damit auch der befolgung des „Vorbilds“ des islamischen Religionsgründers Mohammeds:
kulturelle Vielfalt Das Ergebnis wenn die Multikulti-Ideologie korrekt umgesetzt wird Wenn wörtlich genommen: kulturelle Vielfalt, viele verschieden Kulturen die in einem Lebensraum parallel oder gemischt vorkommen.
In der Realität und dadurch, dass mit „kulturelle Vielfalt“ in der Regel „muslimische Einwanderung“ gemeint ist: Parallelgesellschaften (die eine Gesellschaft setzt sich primär zusammen aus der einheimischen Bevölkerung, gemischt mit gesellschaftlich kompatiblen anderen Menschen, z.B. Japanern, Amerikanern, Schweden, Argentinier etc. auf der einen Seite und einer eher streng sich abgrenzenden muslimischen Bevölkerung in der die islamische Monokultur vorherrscht (Ausnahmen: Namensmuslime die keine Abgrenzung suchen)).
Toleranz Alles Bedingungslos mögen und akzeptieren, es gibt nichts schlechtes auf der Welt (Ausnahmen: alles was politisch rechts von „links“, vieles einheimische, weisse einheimische Männer) Tolerieren kommt von „erdulden“, „ertragen“. Somit lehnt man etwas, das man toleriert zwar eigentlich ab, aber man arrangiert sich und akzeptiert dies (mit unter auch nur teilweise).
Arabischer Frühling Eine islamische Revolution gegen die bösen, vom Westen und den Kapitalisten Unterstützten Diktatoren. Der Wandel hin zu friedlichen, toleranten, demokratischen, islamischen Staaten welche den Beweis bringen werden, dass die Scharia (und der Islam) nicht im Widerspruch zu Demokratie steht. Revolten gegen totalitäre, diktatorische Systeme und Anführer. Ausgang dieser Revolten sind (natürlich noch) ungewiss. Die Erfahrung und Geschichte lehrt uns hier vorsichtig zu sein, denn im Iran war die Ausgangslage sehr ähnlich und die Revolution hat dort nicht zu mehr sondern zu weniger Demokratie und weniger Menschenrechten geführt. Vermutlich jedoch ein nötiger Schritt auf dem Weg zur Demokratie (Lernen was „Islam“ und „Scharia“ wirklich ist, wenn diese korrekt ausgelebt werden können; dadurch eine mögliche höhere Wertschätzung für wahre Demokratie).
rechts (politisch) eine gefährliche/falsche politische Richtung, gleichbedeutend mit „rechtsextrem“, konservativ, bürgerlich (spiessig), engstirnig, verstockt, alt, nicht modern,  nationalsozialistische Tendenzen Siehe „Politisches Spektrum“ (auf Wikipedia)
In der Regel: konservativ, bürgerlich, nationalistisch,
links (politisch die richtige/gute politische Richtung, friedlich und tolerant, weltoffen, global, schlau, jung, dynamisch, modern, gerecht Siehe „Politisches Spektrum“ (auf Wikipedia)
In der Regel: international, sozialistisch, egalitär
Südländer Ein Mitmensch mit exotischem Aussehen, vermutlich italienisch. Eine Person aus dem islamischen Kulturkreis und dunklerem Hautton (z.B. Türke, Araber, Ägypter)
Nationalismus Rechtsextreme, schlechte, böse Ideologie die das eigene Land als das beste aller Länder darstellt und deshalb zu Hass und Krieg führt Liebe zu seinem Volk und seinem Land. Eigenständige und souveräne Politik die ein Land führt um primär die eigenen Interessen durchzusetzen.

Erdogan zu den Deutschen: “Wir lieben Sie” – War alles doch nur ein bizarrer Scherz? (via Zivilisationscourage)

Der Mann, welcher als „Danke Thilo!“-Mann bekannt wurde, hat einen eigenen Blog. Auf diesem hat er einen interessanten Artikel veröffentlicht, welcher sich mit der vor kurzem in Düsseldorf gehaltene Rede des Türkenführers Erdogan beschäftigt.

Weitgehend unbemerkt von den Medien blieb dieser bizarre Höhepunkt des Freundschaftsbesuches des türkischen Ministerpräsidenten. Das durfte man als verantwortlicher Journalist dem Leser -und wohl vor allem sich selbst- dann doch nicht zumuten.  Was soll der denn denken?  Bei der sowieso schon grassierenden “Islamophobie”. Auch wenn Erdogan sich bei diesem Spruch sichtlich Mühe gegeben hat. Denn:

„Islamophobie ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, genauso wie Rassismus.“ Sagt Erdogan.

Die Realität, Sie erinnern sich?

Zunächst ist Islamkritik, denn die ist mit dieser Zuschreibung der Unzurechnungsfähigkeit gemeint, eine Ideologiekritik, die sich auf Tatsachen stützen kann.

Diese Tatsachen mal offen anzusprechen scheint ein Ding der Unmöglichkeit zu sein.

Warum eigentlich – so ganz unter Freunden? (…) Weiterlesen

Adolf Hitlers Rede zu Landsleuten in New York

Reichskanzler Hitler
Reichskanzler Erd.. äh Hitler

Der deutsche Reichskanzler Adolf Hitler hielt gestern Abend eine Rede vor Rund 20’000 deutsch-stämmigen Amerikanern im New Yorker „Madison Square Garden“.

Er warnte in der Veranstaltungshalle vor der seiner Meinung nach wachsenden Ausländerfeindlichkeit und Nationalsozialismusphobie in den Vereinigten Staaten.

Eine solche Entwicklung werde im deutschen Reich „mit großer Beunruhigung“ betrachtet, sagte Hitler. Amerikanische Politiker sollten diese Feindlichkeit mit ihren Äußerungen „nicht weiter aufbauschen“. Vielmehr müssen wir „gegenseitig versuchen, uns zu verstehen“, sagte Hitler.

Auch eine zunehmende negative Stimmung gegen den Nationalsozialismus kritisierte der deutsche  Reichskanzler. „Nationalsozialismusphobie ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, genauso wie Rassismus.“ Sowohl die Mehrheit in den Vereinigten Staaten  als auch die deutsche Minderheit müsse einander respektieren.

„Niemand wird in der Lage sein, uns von unserer Kultur loszureißen“, sagte Hitler. „Unsere Kinder müssen englisch lernen, aber sie müssen erst Deutsch lernen.“ Mit einer ähnlichen Rede vor drei Jahren in Washington hatte Hitler heftige Kritik in der amerikanischen Politik geerntet. „Wir werden nicht erlauben, dass meine Worte in den amerikanischen Medien verdreht werden“, sagte er nun.

Hitler erneuerte seine damalige, bei einem ähnlichen Auftritt in Washington, ausgesprochene Warnung an seine Landsleute in den Vereinigten Staaten, Assimilation sei ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. „Ihr sollt euch natürlich in die amerikanische Gesellschaft integrieren. Aber ich sage Nein zu Assimilation“, betonte Hitler.

Niemand solle von seiner eigenen Kultur losgeeist werden und mit Gewalt etwas Anderes aufgezwungen bekommen. Demokratie bedeute eben auch, „Unterschiede als Reichtum“ anzusehen, so der deutsche Reichskanzler.

Hitler sagte den in den Vereinigten Staaten lebenden deutschen Unterstützung und Schutz aus ihrer Heimat zu – ebenso wie den aus Russland geretteten deutschen .

„Auch sie sind unter der Garantie eines großen Staates, des Deutschen Reiches. Wir sind mit all unseren Möglichkeiten da und unterstützen sie, schützen sie“, rief Hitler im „Madison Square Garden“.

Zuvor hatte der deutsche Reichskanzler in einem Zeitungsinterview Franklin D. Roosevelts Haltung zum angestrebten Entente-Beitritt seines Landes scharf kritisiert. „Die Erwartung der deutschen Bevölkerung ist, dass die Vereinigten Staaten wie schon unter früheren demokratischen Regierungen innerhalb der Entente eine Vorreiterrolle bei den Beitrittsverhandlungen mit dem Deutschen Reich einnimmt“, sagte Hitler der „New York Times“.

Weiterführende Informationen:

„Leidest du unter Islamophobie?“

(Übersetzung des „Citizen Warrior“-Artikels „Are You An Islamophobe?„, vom 19. März 2010)

Islamophobie?

Dies ist ein weiter Artikel aus unserer Reihe „Antworten auf Einwände„. Ich habe diesen Einwand bereits mehrfach in vorhergehenden Beiträgen beantwortet und ich gebe euch die Verweise dazu in wenigen Momenten. Aber zuerst möchte ich etwas unmissverständlich klarmachen: was zur Zeit am wichtigsten ist, ist dass eine viel grössere Prozentzahl der Bevölkerung grundlegendes Wissen über islamischen Faschismus besitzt.

Wir brauchen deine Hilfe. Du hast einen Einflussbereich. Es mögen vierzig Leute sein oder zwei hundert. Aber wie gross dein Einflussbereich auch immer sein mag, wir versuchen dir zu helfen, damit du effizienter deinen nicht-muslimischen Kumpels ein paar grundlegende Fakten über den Islam beibringen kannst.

Wenn du etwas erwähnst, das islamkritisch klingt, dann werden die meisten Menschen anfangen den Islam zu verteidigen, auch wenn sie über ihn nichts wissen. Wenn du auf die feindseligen Antworten die du erhalten wirst nicht vorbereitet bist, dann wirst du dem Ziel nicht näher kommen.

Das Ziel dieser Artikel-Serie ist, dir zu helfen mit solchen Einwänden erfolgreich umzugehen. Wir haben eine Liste von ca. 20 Einwänden, welche auftauchen können und diese Artikel-Serie zeigt dir, wie du auf diese auf eine Art beantworten kannst, die deinen Zuhörern die Voreingenommenheit nimmt. Dies ist die Beantwortung von Einwand „8“.

Gut, hier ist eine Hilfestellung, wie man diesen Einwand (oder diese Beschuldigung) beantworten könnte:

  1. Robert Spencers Definition der Islamophobie.
  2. Dieser Artikel stellt klar, was du genau machst, wenn du den Islam kritisierst. Er beschreibt, was am Begriff „Islamophobie“ falsch ist.
  3. Dies ist ein Artikel über den Begriff „Islamophobie“ und was diesen Begriff so bedeutungslos macht, geschrieben von Ali Sina, einem berühmten Ex-Muslim
  4. Hier ein Video: Robert Spencers einfacher Plan, die Islamophobie zu beenden. Es ist ein bisschen ironisch, aber er liefert ein paar gute Beispiele und du könntest dieses Video an alle schicken, welche dich der Islamophobie bezichtigen.
  5. Und dies ist ein Artikel, welcher ich an friedliche Muslime geschrieben habe, welche mir oft schreiben und mir sagen, dass ich den Islam nicht kritisieren soll. Ich spreche ein wenig über „Islamophobie“ in diesem Artikel.

Ich empfehle, dass ihr dieses Material studiert. Vielleicht macht ihr sogar eine Audio-Aufnahme des Artikels und hört ihn euch im Auto an. Wenn ihr jemanden aufklären wollt und er dann einen solchen Einwand ins Gespräch einwirft, solltet ihr gut vorbereitet sein – so gut, dass der Einwand euch nicht im geringsten Nervös macht. Ich möchte, dass ihr so gut vorbereitet seid, dass ihr sogar froh seid, wenn jemand einen Einwand macht, weil ihr wisst, dass ihr diesen gut beantworten könnt.

Bürger-Kämpfer [Anmerkung: im Original „Citizen Warriors“] sind zu ständigem Training verpflichtet, genau wie jeder andere Krieger. Diese Konversationen sind die Orte, wo die Kämpfe stattfinden. Lasst uns vorbereitet sein.