Islam bedeutet Frieden, das ist einfach so

Wie kannst du oder andere Ungläubige es wagen die wunderbare Religion Namens „Islam“ zu kritisieren?
Sicher, der Prophet (Mohammed) mag ein Mörder, Vergewaltiger und Pädophiler gewesen sein, aber wenn du an das und auch an den Hassreden, der Intoleranz, den Steinigungen, den Enthauptungen, den Kinderbräuten, den Bombenanschläge, den Ehrenmorde, den Gliedmassen-Amputationen, dem öffentlichen Auspeitschen, der weibliche Genitalverstümmlung, den Säureattacken auf Mädchen – weil sie in die Schule gehen, dem Drang die Welt zu beherrschen, … vorbei siehst, ja dann ist der Islam wirklich Frieden.

Hat alles nichts mit dem Islam zu tun? Doch, alles wird entweder direkt oder indirekt durch den Islam (Koran und Sunna) legitimiert und gefördert. Es ist kein Zufall, dass diese Sachen besonders in der islamischen Welt häufig vorkommen. Die Menschen dort sind nicht irgendwie speziell genetisch veranlagt so zu handeln, sie sind teilweise kulturell dazu veranlagt und durch die islamische Lehre indoktriniert so zu handeln. Die Kultur wurde massgeblich durch den Islam geprägt, weshalb es auch nicht ein undefinierbares und ungreifbares kulturelles Problem ist, dass sich irgendwie aus dem nichts entwickelt hat.

Nur die Muslime die unbewusst oder ganz bewusst Bereiche des Islams ignorieren und sich zum Beispiel an den nicht mehr gültigen (da abrogierten) älteren, toleranteren Versen des Korans orientieren vermitteln dem Unerfahrenen ein falsches Islam-Bild – ein tolerant-friedliches. Doch dadurch machen diese friedlichen „Muslime“ den Islam nicht  ebenfalls friedlich. Der Nationalsozialismus wurde auch nicht friedlicher, weil einige NSDAP-Mitglieder ihrer Ideologie konträre Handlungen vollzogen.

Die Muslime, die neuen Juden

Nach den sogenannten Dönermorden von einigen verwirrten Hohlköpfen, welche zur Zeit  dem nationalsozialistischen Sektor zugeordnet werden haben einige Moslems beschlossen die Gunst der Stunde zu nutzen und diese Sache für sich zu instrumentalisieren.

Man kann wieder einmal schön sich als Opfer darstellen, eine allgemeine Islamophobie im Land anprangern und sich vergleichen mit den Juden zur Zeit des Nationalsozialismus.
Diese „Opfer“ setzen sich gleich mit den damals verfolgten Juden und damit indirekt auch den Islam mit dem Judentum. Das Äpfel und Birnen zwar beides Obst ist, weiss natürlich jedes Kind. Dass es sich jedoch trotzdem um verschiedene Dinge handelt ist vielleicht nicht jedem klar, oder wird gerne ausser Acht gelassen, wenn man versucht für sich störende Diskussionen abzuwürgen. Schliesslich möchte man sich selber ja als gut integrierbar, seine Religion als friedlich und seine Religionsgemeinschaft als durchgängig weltoffen darstellen.
Persönlich will ich gar nicht bestreiten, dass die Mehrheit der Personen die sich selbst als Muslime bezeichnet nicht gewalttätig ist und viele von ihnen, vermutlich auch die Mehrheit interessiert es vermutlich nicht einmal im Geheimen ob der Islam nun über die Ganze Welt herrschen soll oder nicht. Es gibt aber sich auch etliche Muslime, die sich streng an ihre Lehre halten und anstreben, die Welt unter die das Herrschaft und das Gesetz des Islams zu bringen – dies mit verschiedensten Mitteln, selbst mit demokratischen und nach aussen hin friedlichen.

Warum der Islam schon in seinem Kern nicht friedlich und tolerant ist, kann jeder leicht selber erkennen, wenn er sich mit dem Thema beschäftigt und zum Beispiel einen Koran durchliest oder die Geschichte des „Propheten“ Mohammed studiert. Dass diese Lehre dann Auswirkung auf ihre Anhänger hat, die für Nicht-Anhänger sehr negativ sein können ist dann nur die logische Schlussfolgerung.

Ein Leserbeitrag zu oben verlinktem Artikel ist ausserdem sehr lesenswert:

Chinaskisagt:

Leider ist die Situation heute so dass um das was ich schreiben möchte ich heute erstmal einiges vorrab klarstellen muss um nicht in irgendeiner Schublade gesteckt zu werden. Ich bin auf dem Papier ein Moslem. Ich sage auf dem Papier weil ich in einer Familie grossgeworden bin in der Religion keine Rolle gespielt hat. Meine Mutter hat immer an Gott geglaubt aber mein Vater war ein Marxist und schrieb Bücher wofür er als politischer Gefangener inhaftiert und ein Jahr lang gefoltert wurde. Ich engagiere mich gegen Rechts, meine Beiträge hier gegen faschismus und Rassismus sind so denke ich knall hart und ohne umschweife. Nun zu dem was ich sagen möchte. Es ist eine Dilema. Ein Dilema in dem die guten und humanen drin stecken. Ich habe es gelernt Menschen zu akzeptieren, zu tolerieren. Ich meine das muss ich machen, mein Vater war ein Internationalist, Nationalitäten und unterschiede zwischen Menschen gab es bei uns zuhause nicht. Ich wude jedoch erwachsen, fing an Bücher zu lesen, fing an Religionen zu studieren , ich habe den Koran gelesen genauso wie ich die Bibel gelesen habe. Das war ich mir schuldig. Ich bin bis heute ein strikter Atheist weshalb ich auch nicht in dem Land wo meiner Eltern herkommen nicht leben möchte weil sie mir die Luft zum atmen nehmen würden. Die bittere Wahrheit ist jedoch dass abrahamitische Religionen (ausser Judentum) auf Bekehrung und Konvertierung setzen. Für jeden ungläubigen den ein Moslem zu Islam konvertiert -so glaubt er- würde er im Himmel belohnt werden und zwar doppelt. Der Islam sagt: Es gibt kein „Dar al salam“ (Haus des Friedens) ohne „Dar al Islam“ (Haus des Islams). Das bedeutet nichts anderes als dass solange die Welt nicht islamisch ist, wird es keinen Frieden geben. Leider muss jeder praktizierende Moslem sich daran halten. Ich als Atheist würde es nicht wagen zu konvertieren oder aus dieser Religion auszutreten weil mein Blut für jeden Moslem „halal“ werden würde was mich zu einem Freiwild machen würde. Jeder Moslem hätte das Recht mich zu töten ohne eine Sünde begangen zu haben. Der Islam kann mich Atheisten nicht akzeptierenn, weil er sonst sich selbst verneinen und widersprechen würde. Sobald der Islam in eine Gesellschaft fussfasst und seine Stukturen festigt wird er unwirkürlich anfangen die nähere Umgebung und später auch die gesammte Gesellschaft zu islamisieren weil der Islam das von Moslems erwartet. Das Dilema ist dass man in einer freien, pluralistischen Gesellschaft niemanden verurteilen darf solange aus dem Person oder aus einer Organisation keine Gefahr ausgeht. Genau diese freiheitliche Lücke jedoch ist die Nische und der Schwachpunkt was die islamische Gesellschaft hier sehr gut erkannt und gnadenlos ausnutzt. Was jeoch die Sache noch schwieriger zu durchschauen macht ist eine beschämende Regelung im Islam die das lügen für moslems legalisiert wenn es dem Islam und eines höheren Ziels dient. Das heisst nichts anderes dass die Moslems laut Islam und Allah die Erlaubnis haben sich verdeckt zu halten und über ihre Absichten vorsätzlich zu lügen wenn es darum geht gegen nicht moslems oder Gottlose (Kuffar) zu agieren. Sie dürfen also weinend beteuern und zu Gott schwören dass sie friedlich sind jedoch in Wahrheit den radikalen Islamismus unterstützen mit dem Ziel eine islamisierte und letztenendes islamische Gesellschaft zu schaffen. Diese Art von Lügen heisst in Islam „Taghiya). Ich bin aus so einem Land abhauen müssen und habe gespürt und auch direkt gesagt bekommen dass der Islam ganz einfach und laut Koran nicht pluralistisch seien darf weil das Ziel immer die Schaffung einer islamischen Gesellschaft seien muss. Mir graut es ganz ehrlich gesagt wenn ich sehe wie die islamischen Symbole in diesem Land immer zahlreicher werden. Ich mag es schon nicht wenn in Krankenhäusern statt wissenschaftliche Bücher Bibel zu lesen gibt. Dass immer ein Kreuz im Zimmer vorhanden ist aber dadurch dass ich das Wesen des Islams kenne und aus einem islamischen Land stamme, graut es mich zu sehen wie Clever die Anhänger dieser Religion sich leise im Schatten der Demokratie bewegen und organisieren während sie ganz klar andere Ziele im Kopf haben.
Dass nun gerade einige Muslime die Juden, welche bereits durch Mohammed persönlich stark verfolgt wurden und der den Judenhass im Koran und in seiner Lehre zementierte, versuchen die Juden für ihre Zwecke zu missbrauchen ist mehr als beschämend. Vielleicht meinen sie, wir können keinen Koran lesen, uns an die Verbindungen zwischen den Nazis und dem Grossmufti von Jerusalem , die SS-Division „Handschar“ oder an den Judenstern im islamisch besetzten Spanien erinnern?
Doch wir tun es und wir werden immer mehr.

Wohin führt der Weg Ägyptens?

Das Fragen wir uns natürlich nun schon seit Fast einem Jahr. Viele, gerade aus der Islamkritischen Szene, haben so ihre Vorahnungen und sehen einen zweiten Iran oder etwas ähnliches am Entstehen. Schliesslich ist die Muslimbruderschaft in Ägypten stark verwurzelt und das nette Auftreten und samtene Zungen können nur ein Trick sein um irgendwann schleichend die Macht zu erhalten.

Aber vielleicht irren wir uns ja. Vielleicht hat ja die andere Seite recht, die uns vorwirft sowieso nur primitiv zu hetzen und die demokratische und freiheitliche Natur dieser arabischen Revolutionen zu verkennen.

Ein interessantes Element ist in dieser Chaotischen Zeit aufgetaucht, welches eine Art Indikator sein kann, der uns jetzt schon aufzeigt, oder einen Vorgeschmack gibt, was noch auf uns, respektive die Ägypter noch alles zukommt. Dabei denke ich nicht nur an die Kopten, welche sicherlich in einem streng islamischen Staat dann am meisten unter die Räder kommen werden (mehr als jetzt schon); auch ganz Namensmuslime, also nicht-praktizierende Muslime, werden womöglich noch so richtig überrascht werden, was denn ihre Religion eigentlich so alles mitbringt, wenn sie korrekt umgesetzt wird.
Ich beziehe mich auf die Nacktfotos, welche eine ägyptisch Kunststudentin von sich veröffentlich hat um zu protestieren, dass die gesellschaft immer islamischer wird. So war es früher möglich, dass die Studenten in der Universität Aktmodelle abzeichneten – heute undenkbar.

Natürlich folgte nach der veröffentlichung der Bilder ein Aufschrei in der ägyptischen Gesellschaft. Die reaktionären Muslimbrüder und ihre Fanboys und nahestenden finden so etwas natürlich einen Skandel und gänzlich unislamsich. Einige Liberale, was immer das auch heissen mag, kritisieren sie für ihre Aktion, sie würde damit nur der Muslimbruderschaft in die Hände spielen. Was für Feiglinge.

Wenn wir schon bei Feiglingen sind. Unsere Presse, die Massenmedien sind auch mal wieder in ihrem Element. In der Berichterstattung zu diesem Thema muss man das „I“-Wort (Islam) wirklich mit der Lupe suchen. Wenn überhaupt, wird „Islam“ nur in einem Nebensatz erwähnt. Man muss annehmen, der Islam hat mit der gesellschaftlichen Situation in ägypten nicht viel zu tun. Vermutlich wurde die ägyptische Kultur nicht stark vom Islam beeinflusst? Vielleicht möchten die Medien uns irgendwie sagen, dass die Ägypter generell halt konservativ, rückständig und nicht weltoffen sind. Vielleicht ist diese Art von Diskriminierung für die Medien einfacher, als mit dem Finger auf den Hauptschuldigen, den Islam zu zeigen? Oder möchte man aus Feigheit nicht noch mehr Öl ins Feuer giessen? Wie Bill Warner vor kurzem geschrieben hat, waren die Medien vor dem zweiten Weltkrieg auch mit den Nazis ähnlich rücksichtsvoll. Man wollte ja nicht Hitler oder die Deutschen (Nazis) beleidigen. Negatives wurde beschönigt oder gar nicht veröffentlicht.
Was das Resultat dieser Anbiederung war, wissen wir heute. Aber wir scheinen nichts gelernt zu haben. Immernoch sind die meisten blind auf beiden Augen und können nicht die totalitäre und menschenverachtende Natur die im Kern des Islams steckt, seit seiner Entstehung, erkennen.

Nun, ich bin froh hat die Bloggerin diese Fotos veröffentlicht. Ich habe so das Gefühl, dass dies den einen oder anderen noch die Augen öffnen wird. Ich kann nur weiter appelieren. Beschäftigt euch selber mit dem Islam. Mit seiner Entsehung und mit seinem Propheten. Lernt seine Geschichte kennen und die Geschichte die damit im Zusammenhang steht. Dann werdet ihr erkennen, dass sich die Geschichte zwangsläufig immer wiederholt. Dann könnt ihr auch erkennen wie es in Ägypten weitergeht – weil die meisten von uns zu feige oder zu dumm sind um den Feind zu identifizieren, der nun seit 1400 Jahren etliche Zivilisationen bedroht und auch bereits vernichtet hat.

Links zum Thema:

Der Islam und seine Nebelkerzen

Wenn wir uns mit dem Islam und seinen Folgen für die Menschheit beschäftigen, dann haben wir uns kein einfaches Thema ausgewählt. Zu der aus der Historie gegebenen Komplexität des Themas an sich, gesellen sich gesellschaftliche und politische Schwierigkeiten.

Nichts sehen, nichts hören (wollen)

Das Thema Islam ist häufig noch immer beladen von Vorurteilen, Annahmen sowie Wunschdenken und eher selten von Faktenwissen, dies sowohl auf der Seite von Nicht-Muslimen als wie auch auf muslimischer.

Die Steine, welche einem auf den Weg der Wahrheitsfindung über die Natur des Islams und der mit diesem Themengebiet verwandten Elemente, geworfen werden sind zahlreich. Gibt es denn eine Wahrheit? Wenn es Fakten gibt, muss es wohl auch eine Wahrheit geben, welche begraben sein kann unter vielen Schichten. Ein Kreis ist kein Viereck, auch wenn viele Leute dies fälschlicherweise behaupten würden. Eine Ente ist kein Hund, auch wenn ich das fälschlicherweise annehme. Auto A mag für jemanden schöner sein als Auto B, auch wenn andere dies anders sehen, doch Fakt ist, dass Auto A Öl verliert.
Je nach Intention des Werfers liegen diese dort nun absichtlich, zufällig oder auch fälschlicherweise. Einige Steine liegen schon seit langer Zeit auf dem Weg und haben so gesehen historische Wurzeln.

Wenn man einen offenen und ideologisch nicht eingeengten Geist hat, sollte man bereit sein und auch fähig Dinge im Allgemeinen zu hinterfragen und sich selbst eine Meinung zu bilden, anstelle nur das weiterzugeben was einem andere mitgeteilt oder sogar indoktriniert haben.
Bezüglich Islam ist dies für Laien, vermutlich auch für Absolventen  von Studiengängen (Orientalistik z.B.),kein leichtes Gebiet. Die Medien, die öffentliche Meinung und Lehrbücher sind voll von falschen Angaben, Schönfärberei und Bauchgefühlen. Der wenig erfahrene Leser, er muss nicht einmal leichtgläubig oder gutgläubig sein, bekommt so ein Bild des Islams eingetrichtert, dass so nur in den Köpfen existiert, aber in der Realität nicht weit verbreitet ist – wenn wir einmal von einigen islamischen Sekten absehen wie Bahai und Ahmadiyya, welche aber keine Mehrheitsströmung darstellen und die ja gerade eben wegen ihrer Islam-Interpretation von den grossen Strömungen gar nicht als Muslime anerkannt werden. So sind bereits diese Strömungen Nebelkerzen, vernebeln sie doch die Sicht auf den orthodoxen Islam und führen dazu, dass Menschen die Meinung erhalten, dass der Islam tatsächlich eine Religion des Friedens sein könnte. Um einen Vergleich aufzustellen, der aufzeigt, warum das absurd ist, zumindest wenn man sich nicht tiefer mit dem Thema „Islam“ beschäftigt hat: man stelle sich vor eine Gruppe kurz nach dem zweiten Weltkrieg, bezeichnet sich selber (nach ihrem Anführer) als „Fritzens“, sehen sich als als zugehörige zu den Nationalsozialisten und verehren auch Adolf Hitler als ihren Führer, lehnen aber Fremden-, Schwulen und Judenhass ab und sehen mein Kampf nicht als ein Buch an, dass man wörtlich nehmen sollte, sondern das Adolf Hitler damit nur in bildlichen Botschaften gesprochen hat; Nazi-Symbolik und der Hitlergruss finden sie aber auch ganz toll; wenn sie von Aussenstehenden in einen Topf mit den „richtigen“ Nazis geworfen werden, finden sie das ganz ärgerlich, schliesslich sind sie diejenigen, welche die einzige und alleingültige Wahrheit entdeckt haben.

Nicht jeder hat die Zeit oder die Lust einen Koran zu lesen, noch dazu zuerst überhaupt einmal zu recherchieren welche Übersetzung überhaupt genommen werden muss, damit man keine beschönigende, aber auch keine verschlimmernde Version erhält. Auch möchte sich gar nicht jeder mit der Lebensgeschichte des islamischen „Propheten“ Mohammed beschäftigen, nimmt man doch vielleicht leichtfertig an, dass es sich sicher nur um einen weiteren der vielen Propheten in der Menschheitsgeschichte handelt, der wird dann halt so etwas ähnliches sein wie Jesus – und überhaupt, alle Religionen sind doch mehr oder weniger gleich, wenn jemand etwas schlimmes macht, dann steht dies sicher im Gegensatz zu den Werten seiner Religion und wird nicht durch diese abgesegnet, denn alle Religionen sind im Kern humanistisch. Wie einfach und bequem ist es, diese Gedankengänge zu machen. Wenn es so wäre, wäre es ja schön, ein Traum. Allerdings ist es wirklich ein Traum, eine Utopie, eine Wunschvorstellung. Wenn ich selber für Toleranz einstehe heisst das noch lange nicht, dass die ganze Welt mir gegenüber auch tolerant sein wird. Man kann dies ignorieren, weil man meint mit gutem Vorbild vorangehen zu wollen, dann muss man aber vielleicht irgendwann erkennen, dass der Mensch halt doch nur ein weiter entwickeltes Tier ist, das primär für sich und seine Bedürfnisse schaut, einige mehr als andere und einige viel mehr als andere und irgendwann kann dieses hoffen auf die gegenseitige Toleranz somit zu einem Verhängnis werden mit psychischen und oder physischen Folgen für einen selber.

Sunzi lehrt uns in „Die Kunst des Krieges„, dass es notwendig ist seinen Feind zu kennen, wenn man die Schlacht gewinnen möchte. Wie Donald Rumsfeld richtig erkannte, ist dies auch einer der Gründe, warum es im Irak und Afghanistan nie so richtig gelang den Feind (ja, eben, wer ist das genau?) zu besiegen. Man darf das „I“-Wort nicht einmal in den Mund nehmen, weil sonst ist man ja ein Rassist, Islamophoper, Rechtspopulist, Imperialist oder was auch immer ist, aber mit Sicherheit ist man, gemäss weit verbreiteter Meinung, kein Islamkritiker oder Islamgegner, welcher darum bemüht ist, dass in diesen Staaten säkulare Regierungen fruchten und die universellen Menschenrechte gelten. „Wir“ kämpfen dort also sicher niemals gegen den Islam, denn der sei ja friedlich. Wir kämpfen dort gegen Terroristen, gegen Salafisten, gegen extreme Wahhabiten, gegen Taliban oder einfach nur Banditen. Mit dem Islam will man diese Gruppen nicht in Verbindung bringen, wenn schon, dann haben diese eine falsche Islam-Interpretation, schliesslich ist die Mehrzahl der Muslime augenscheinlich friedlich (da nicht jeder immer und überall etwas in die Luft sprengt?) und die Mehrheit besitzt gemäss einem mir unbekannten Naturgesetz immer automatisch die Wahrheit. Sind diese Menschen dort grundsätzlich anders und wenn ja warum? Ist es biologisch oder kulturell? Warum sollten diese Menschen nicht auch die gleichen politischen Systeme haben können, wie in anderen modernen „westlichen“ Staaten, mit all seinen Mängeln und Unzulänglichkeiten. Ist es trotzdem nicht noch immer ein besseres System, als die Herrschaft unter der Scharia, welche zwar in gewissen Gebieten etwas variabel ist, aber sich im Grossen und ganzen nicht viel nimmt? Es sei denn natürlich, dass ein Autoritärer Herrscher wie z.B. Mubarak, Gaddafi oder Pahlavi an der Macht ist und offiziell im Land die Scharia gilt, de Fakto jedoch bewusst zahlreiche Elemente daraus ignoriert werden, da sie diesen häufig auf westlichen Universitäten Ausgebildeten Herrschern nicht gefallen. Schliesslich müssen oder wollen sie dafür sorgen, dass die Bürger untereinander auskommen und nicht die eine Gruppe anfängt die andere zu benachteiligen, weil sie dazu eine religiöse Legitimation hätten. Auch diese Autoritären Herrschen wirken somit wie Nebelkerzen für den orthodoxen Islam und sorgen so dafür, dass viele Menschen gar kein Bild von der wahren Natur des Islams und seiner korrekten Umsetzung haben.

Wahrer Islam? Korrekte Umsetzung? Wie kann ich mir anmassen zu wissen was denn der wahre Islam ist und wie er korrekt gelebt wird? Viele islamische Gelehrte haben nicht einmal genug wissen um den Islam richtig zu verstehen, so eine viel gehörte Aussage, wie können wir Islamkritiker also so dreist sein und es überhaupt Wagen unsere (häufige) Laienmeinung zu verbreiten? Nun, auch dies ist nur eine weitere Nebelkerze. Man trifft sie auch in vielen anderen Religionen an. Angeblich ist nur ein kleiner auserwählter Kreis fähig, meistens der Klerus, die wahre Natur einer Religion mehr oder weniger richtig zu erfassen. Stellt sich hier unter anderem die Frage, warum dann der Koran von sich selber behauptet ein einfach verständliches Buch zu sein (z.B. Sure 26:2). Es ist natürlich schwierig, als Gefangener in einem System, einen Blick von ausserhalb auf eben jenes System zu wagen und dieses kritisch zu durchleuchten. Vielleicht ist der Koran ja doch nicht so klar, oder vielleicht widerspricht ein späterer Vers dem oben erwähnten und der Koran und damit der Islam sind sehr komplex und für normale Menschen kaum zu verstehen? Dies sollten auch Laien bezweifeln könnten, sollten sie sich den Koran einige Male studiert haben. Richtig einleuchtend warum aber dieses oder jenes genau so im Koran steht wird, erst richtig einleuchtend, zumindest sofern man einen offenen Geist hat, wenn man den Korantext mit der Lebensgeschichte des „Propheten“ Mohammed verbindet und die historische Geschichte des Korantextes kennt (und auch akzeptiert). Eine gute Arbeit hat hier Bill Warner mit seinem Buch „An Abridged Koran“ (in englisch) geleistet, welcher eben dies bewerkstelligt.

Um nicht die auf die Probleme, welche der Islam zwangsläufig mitbringt, sofern eine islamische Population eine gewisse Grösse und damit Einfluss erreicht hat, einzugehen, lassen sich diverse Gruppen viel Einfallen. Am besten ist es natürlich, wenn der Islam mit einem Problem, Problemchen oder etwas Störendem gar nicht in Verbindung gebracht wird, folglich wird gerne umetikettiert. Doch wenn der Metzger aus 2 Pfund Hackfleisch von letzter Woche, auf dem Etikett ein Filet von heute macht, dann sieht für mich als Kunde das ganze immer noch schwer wie Hackfleisch aus.
Islamismus ist so ein Etikett. Dieser Begriff ist in der islamischen Welt gänzlich unbekannt. Es ist eine künstliche Erfindung. Islamismus soll eine Fehlinterpretation des eigentlichen Islam sein, welche durch die Fehlinterpretation Terroristische Züge erwirbt. Ein Islamist ist also anscheinend jemand, der etwas gänzlich falsch verstanden haben muss.
Dann gibt es noch das Wort „Salafist“, neuerdings scheinbar das Modewort, vor allem wenn man nicht das Wort „Islam“ oder „Moslem“ in den Mund nehmen möchte. Im Prinzip das gleiche wie bei dem Islamisten oder beim Islamismus. Salafismus,  scheinbar eine Art völlig neue Religion aus Saudi Arabien oder dieser Gegend. Vermutlich irgendwie verwandt mit dem Islam? Die Anhänger behaupten dass zumindest, sie sagen auch sie seien Muslime und bezeichnen sich selber nicht als Salafisten sondern als angehörige des Islam. Muss wohl ein Missverständnis sein? Müssen wohl auch etwas falsch verstanden haben. Bei den Wahhabiten ist es das selbe, nur die Geschmacksrichtung ist leicht anders, aber auch die Wahhabiten, die haben vermutlich irgendwann etwas völlig falsch verstanden und interpretieren den Islam falsch.
Bin ich der einzige der findet, dass eine grosse Anzahl Leute anscheinend den Islam völlig falsch versteht? Ist das ein Zufall? Ist der Koran und die Sunna so schwer zu verstehen? Oder kann es sein, dass es viele Leute gibt, die den Islam richtig verstehen und auch umsetzen und es daneben eine grosse (vielfach schweigende) Mehrheit(?) gibt, welche den Islam nicht richtig versteht oder bewusst nicht praktiziert, weil sie nicht verstehen wollen, dass ihre Religion auch diverse unschöne, intolerante und sogar gewalttätige Elemente enthält?
Falls Islamismus und Wahhabismus nicht identisch sind mit „Islam“, worin unterscheiden sie sich dann?

Deshalb, lasst uns diese Worte vergessen und sorgen wir auch dafür, dass unsere Freunde und Bekannte sie vergessen. Unterstützen wir sie, indem wir sie aufklären über die wahre Natur dieser Worte und des Islam. Lasst uns diese Worte und Elemente bewusst werden, beim Lesen und Zuhören. Wann immer wir sie vernehmen, erinnern wir uns innerlich, dass dies nur Verschleierungen sind.
Wollen wir ein Problem lösen, so müssen wir es zuerst identifizieren, nur so können wir es zielgerichtet angehen und schlussendlich auch Lösungswege ermitteln und begehen. Wenn wir also erkannt haben, dass der Islam an sich schon ein Problem darstellt (neben anderen Problemen wie dem Kulturrelativismus und dem verklärten anhängen an eine Multi-Kulti-Utopie), dann haben wir bereits einen wichtigen Schritt gemeistert und können uns fortan auf die Lösung, den Weg konzentrieren.

Der Islam ist doch eigentlich gar nicht so schlimm

Liebe Leute, Brüder und Schwestern. Ich wurde bekehrt! Ich habe erkannt: der Islam ist doch eigentlich gar nicht so schlimm. Vielfach haben wir einfach nur ein falsches Bild von ihm. Auch sein Ansehen beschmutzt durch so genannte Terroristen, die in seinem Namen Anschläge durchführen. Der Islam ist natürlich eine Religion des Friedens und der Toleranz, wie wir täglich erleben dürfen und was auch seit nun 1400 Jahren historische Realität ist. Allfällige Probleme Zuwanderern, aus islamischen Regionen, haben nichts mit der Religion zu tun, es ist sogar unmöglich dass die Religion auch nur irgendeine Rolle spielen könnte, nicht einmal eine Untergeordnete. Vielmehr ist die Ursache in anderen Dingen zu suchen. Zum Beispiel eine rückständige Herkunftsregion (Rückständig wegen verschiedenen Dingen, aber sicher nie wegen dem Islam), mangelnde Sozialisation, ausländische (imperialistische) Interessen in den betreffenden Herkunftsländer, mangelnde Schulbildung, der Zusammenbruch der Kontrolle über die Seidenstrasse, Perspektivenlosigkeit, und so weiter und so fort.

Weil die Botschaft des Islams so friedlich, tolerant und zu dem noch so überaus logisch ist… wie könnte ich da nein sagen? Wie könnte ich mich seiner Einladung verwehren? Bitte nennt mir fort an nicht mehr Isley Constantine, nennt mich:

Islam Constantine

Gerade vor kurzem gab es in Ägypten Demonstrationen der koptischen Minderheit (siehe Kairo: Massaker an Christen). Dabei kam es zu Eskalationen und Ausschreitungen. In der Folge verloren dutzende Menschen (hauptsächlich christliche Kopten) ihr Leben, als die Sicherheitskräfte einschritten.

Einige Kommentatoren, welche sicherlich die Situation in diesen Ländern bestens kennen und verstehen, haben unter anderem folgende, einleuchtenden Bemerkungen abgegeben:

Ägypten, schon im Altertum dicht besiedelt, hat im 20. Jahrhundert seine Bevölkerung verachtfacht und wuchert munter weiter. In Ägypten wohnen inzwischen mehr Menschen als in Deutschland. Unter solchen Umständen kommt es zu schweren sozialen Verwerfungen, egal welche Religionen, Wirtschafts- und Politsysteme usw. vorhanden sind.

(Lucius Mayer)

oder auch ein weiteres Beispiel messerscharfer Logik und Analyse:

Man schlägt den Sack und meint den Esel.Die Religion ist und bleibt ein Ausredeninstitut.Wenn etwas in einer Gesellschaft nicht mehr stimmt, wird nach Möglichkeiten gesucht, was dafür verantwortlich gemacht werden KANN! Dies muss nicht zwingend der Realität entsprechen, Hauptsache es trifft nicht die eigenen Interessen.Da bieten sich Andersartikeiten geradezu an, auch in der Schweiz ¨!!

(Walter Bossert)

Die Leute sehen Moslems die Christen unterdrücken und drangsalieren und schliessen daraus, dass dies etwas mit der Religion zu tun hat. Das ist natürlich ein viel zu einfaches Weltbild. Wenn ein Dschihad-Bomber Palästinenser einen israelischen Bus in die Luft sprengt, wenn einige tschetschenische Rebellen eine Schule in ihre Gewalt bringen um ihre Forderungen nach einem Kalifat zu unterstützen, wenn „wir“ vermehrte Integrationsprobleme von Menschen aus dem islamischen Kulturraum haben, wenn ein muslimischer Schüler in einer deutschen Schule sein Recht auf einen Gebetsraum einklagt, wenn in englischen Kantinen praktisch nur noch Halal-Essen zubereitet wird, wenn islamische Parallelgesellschaften mit eigener Rechtssprechung in westlichen Städten entstehen, wenn Voltaires „Mahoumet“ nicht mehr aufgeführt wird, wenn muslimische Schüler in Schulklassen vermehrt „auffallen“ oder wenn normal gekleidete Frauen in europäischen Städten durch muslimische Mitbürger als Schlampen bezeichnet werden – dann hat dies alles natürlich absolut nichts mit dem Islam zu tun. Die Gründe sind vielfältig, die Gründe sind logisch, sie sind einleuchtend, aber mit der Religion hat dies gar nichts zu tun. Dies wäre natürlich, wie gesagt, ein viel zu einfaches Weltbild. Ausserdem werden solche „Probleme“ gerne aus islamophobischen Gründen, meist von ungebildeten Lebensversagern, hochgespielt und sind hauptsächlich für Stammtisch-Debatten relevant.

Schauen wir uns einmal den Iran an. Vielen Leuten im Iran geht es vermutlich auch mehrheitlich nicht wegen dem Islam schlecht. Das Problem liegt eventuell schon an der Regierung, dass die halt im Moment islamisch geprägt ist, tut nichts zur Sache, hat eigentlich auch nichts mit dem Islam zu tun. Es könnte genau so gut eine christliche Regierung sein, unter der das Volk zu leiden hätte. Aber überlegt doch mal, zumindest haben die Leute dort ein richtiges Rechtssystem, die Scharia. Wie viel schlimmer wäre es, wenn  die Iraner das nicht hätten, wenn sie zum Beispiel in einer Anarchie leben müssten? Das ist doch eine Innovation, ein Fortschritt. Was hat denn die Pahlavi-Ära  diesen Menschen gebracht? Er war doch nur eine weitere westliche Marionette. Man muss ja auch nur mal in den Irak oder das besetzte Afghanistan schauen. Christliche Invasoren unterdrücken dort die Bevölkerung und sind verantwortlich für den Tod von Millionen Muslimen. Da muss man sich auch nicht wundern, wenn diese nun gegen die Kreuzritter zurückschlagen.

Also liebe Leser. Falls es dennoch irgendwelche Probleme mit dem Islam gibt, ich meine Abseits der Stammtische, dann sind meist wir (respektive ihr, die Nicht-Muslime) dafür verantwortlich zu machen. Ihr habt eure Bringschuld nicht geleistet. Aber keine Sorge, alles halb so wild. Die wenigen Probleme werden ganz sicher mit der Zeit einfach verschwinden, vermutlich sogar ohne dass man dafür gross etwas machen muss.

Drohungen gegen meine Person

Ihr dürft mir gratulieren. Nach ungefähr zwei Jahren Arbeit im counterjihadistischen Umfeld habe ich nun meine erste persönliche Bedrohung gegen meine körperliche Unversehrtheit erhalten:

Eingang: 19.09.2011 – 10:21
Autor  : fuck_you (IP: 95.8.176.255 , dsl95-8-45311.ttnet.net.tr)
E-Mail : fuck@gmx.de
URL    :
Whois : http://whois.arin.net/rest/ip/95.8.176.255
Kommentar:

Isley Constantine deine Adresse krieg ich noch raus dann gibt es auf die Fresse ich freu mich darauf

Hätte die Person nicht anonym mir diesen Kommentar hinterlassen, hätte man ihm wenigstens einen Preis zukommen lassen können.

Es ist anzunehmen, dass sich solche Ereignisse mit der Zeit häufen werden, deswegen habe ich eine eigene Seite eingerichtet, auf welcher alle eingegangen Drohungen aufgelistet werden: „Drohungen

Es ist natürlich ein leichtes via Internet anonym Drohungen auszustossen und damit zu versuchen andere einzuschüchtern und womöglich vom Schreiben abzuhalten. (In der „wahren“ Demorkatie Türkei hat man es wohl nicht so mit der Meinungsfreiheit?) Andererseits sollte man solche Drohungen auch nicht auf die leichte Schulter nehmen und einfach abtun.

Wir bleiben wachsam und wir werden nicht zurückweichen, niemals.

Islamische Welt – Quo vadis?

Wie wir aus den Massenmedien heute erfahren, möchte der libysche Übergangsrat in Libyen einen Rechtsstaat auf Basis der Scharia, des islamischen Rechts, errichten. Aus Ägypten hören wir nach Mubaraks Sturz immer wieder Meldungen über das Erstarken der Muslimbruderschaft und wie diese nun immer neue islamische Forderungen (z.B Bikini-/Alkohol-Verbot) stellt. In Tunesien kehren die devoten Muslime (manchmal als Islamisten bezeichnet) in die Politik zurück. In Syrien ist die Lage weiterhin undurchsichtig, klar ist, dass er grosse Teile der Bevölkerung ermordet, doch wer ging da ursprünglich auf die Strasse und für was? Die grüne Bewegung im Iran ist tot, oder wenn man etwas hoffnungsvoller sein möchte, dann kann man sagen, dass das Feuer immer noch unter der Asche lodert – doch kommt die Demokratiebewegung je wieder in Schwung und hat diese in einem solchen repressiven System überhaupt eine Chance? Dazu steht der Iran vermutlich bald wirklich vor der Möglichkeit Atombomben zu bauen. Und was geht genau im Yemen ab? Der Präsident ausser Land aber klammert sich irgendwie noch immer an die Macht und wer demonstriert auch dort und wofür? Als wären die Ambitionen des Mullah-Staates Iran noch nicht gefährlich genug, heizt auch noch der Türkenführer Erdogan zusätzlich den seit dem Flotilla-Zwischenfall im letzten Mai schon bestehenden Konflikt zwischen der Türkei und Israel weiter an und droht sogar mit Krieg. Möchte er die Türkei zu einer neuen Macht ausbauen, einem neuen Osmanischen Reich mit ihm an der Spitze?

Wohin das alles führt? Sehr schwer einzuschätzen. Doch sieht es nicht danach aus, als sähen wir ruhigeren Zeit entgegen. Es ist eher anzunehmen, dass diese Konflikte noch weiter eskalieren werden. Muss es zuerst schlechter werden, bevor es besser wird?

Technik entwickelt sich immer vom Primitiven über das Komplizierte zum Einfachen.
(Antoine de Saint-Exupéry)

Vielleicht verhält es sich ja auch so ähnlich mit Gesellschaftsformen. Die arabischen Völker hatten bisher noch nie die Chance auf eigenen Beinen zu stehen und eine Gesellschaftsform wie eine Demokratie zu entwickeln. Nach der Islamisierung standen diese Völker immer unter eine autoritären Herrschaft. Sei es durch Osmanische Sultane oder selbst-verliebte autokratische Führer wie Mubarak oder Gaddafi. Auch als die Länder durch westliche Mächte kolonisiert wurden, konnten sie nicht über ihr eigenes Schicksal bestimmen. Eine Demokratie funktioniert nur, wenn das Volk dahinter steht und auch weiss was alles zu einer modernen Demokratie gehört (nicht nur das Stimmrecht, sondern auch eine Trennung von Religion und Staat, gleiche Rechte für jeden, egal welcher Religion er angehört). Die Europäer haben all dies in einem längeren Prozess gelernt, die französische Revolution und die Aufklärung sind hier wesentliche Elemente, wenn nicht die Grundsteine für die Form der heutigen westlichen Staaten.

Ich denke es ist deshalb unvermeidlich, dass dieser Lernprozess auch in den arabischen Staaten vollzogen wird, auch wenn es die Gefahr birgt, dass es zwischenzeitlich zu schlimmeren Zuständen kommt, als zum Beispiel und den alten Diktatoren. Vielleicht ist der Iran ein Modell für diesen Prozess, einfach in einem fortgeschrittenen Stadium. Nach der islamischen Revolution haben die Leute die wahre Natur des Islams kennengelernt und nicht nur eine beschönigte, spirituelle Seite. Sie haben schmerzhaft gesehen, dass das islamische System nicht funktioniert und zum Scheitern verurteilt ist. Bereits zur Zeit der islamischen Revolution, wollten viele Iraner kein islamisches System, nun hassen praktische alle dieses System (ausser natürlich die wenigen Exoten wie Mullahs, Sandis-Schlürfern, Khomeini-Verliebten und westliche Deppen die im heutigen Iran einen verbündeten in ihrem Kampf gegen das „imperialistische“ Amerika/Israel sehen). Würde das repressive System nun endlich durch Intervention von innen (oder Notfalls auch von aussen) zusammenbrechen, dann hätten wir guten Grund anzunehmen, dass aus dieser Nation ein wahrhaftig demokratischer Staat entsteht, welcher sich den universellen Menschenrechten verpflichtet fühlt.

Vielleicht ist also der folgende Weg und damit verbundene Lernprozess nötig:
Leben unter autoritärem Herrscher/Regime (islamisch angehaucht aber stark westlich) -> Sturz des Herrschers/Regimes mit Wunsch nach Volksherrschaft nach islamischen Normen -> Islamisten übernehmen die Macht und errichten ein schariakonformes, streng-islamisches System -> Volk lernt das System und (zumindest) die negativen Aspekte ihrer Religion/Ideologie zu hassen und möchte eine Demokratie nach westlichem Vorbild -> Sturz des islamischen Regimes und Errichtung einer säkularen Demokratie.

Wunschdenken? Naiv? Jedenfalls denke ich, dass eine solche Gesellschaftsform auf alle Fälle besser ist, als jenes System welches diese Menschen heute haben.

Demokratie ist die schlechteste Regierungsform – außer all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.
(Winston Churchill)

„Man kann beinahe alles rechtfertigen, wenn man es ausserhalb des Kontextes zitiert“

(Übersetzung des „Citizen Warrior“-Artikels You Can Justify Anything if You Quote it Out of Context„, Juli 2010)

KoranDies ist ein weiter Artikel aus unserer Reihe „Antworten auf Einwände„. Eines Tages in der nahen Zukunft (wenn nicht bereits geschehen), wirst du jemandem erklären, was im Koran steht und diese werden mit etwas wie dem folgenden Antworten: „Ja, aber die Bibel enthält auch etliche gewalttäige Stellen. Menschen können praktisch alles aus diesen heiligen Büchern herauslesen was sie wollen.“.

Mit anderen Worten: es geht nicht darum, was in diesen Büchern steht. Das Problem ist, dass einige Leute versuchen ihre Gewalttätigkeit zu legitimieren und diese werden Textstellen heraussuchen um ihre Aktionen zu rechtfertigen.

Die Person mit welcher du redest nimmt vermutlich an, dass mit Argumentation alles gesagt ist, denn für jemanden der nicht viel weiss über den Islam oder den Koran, fühlt sich dies wie ein berechtigter und logischer Einwand an.

Dies ist eine gute Möglichkeit um auf die Unterschiede zwischen der islamischen Lehre und anderen religiösen Lehren einzugehen. Nicht nur ist der Inhalt unterschiedlich, auch die Art wie die Lehre niedergeschrieben wurde ist eine andere. Hier eine Möglichkeit zu Antworten:

„Der Koran unterscheidet sich in einigen wesentlichen Dingen von anderen religiösen Büchern. Weisst du wie er geschrieben wurde?“

Vermutlich weiss die Person dies nicht und ich glaube es ist wichtig, auf eine feinsinnige und unaufdringliche Weise, herauszustellen, dass dieser Zuhörer nicht viel Wissen über den Islam besitzt. Dies hilft dabei den Wissensdurst des Zuhörers zu fördern.

Wenn die Person also antwortet: „Nein, ich weiss nicht wie der Koran geschrieben wurde.“, kannst du wie folgt fortfahren:

„Der gesamte Koran wurde von einem einzigen Mann, über den Zeitraum seines Lebens, geschrieben – Mohammed. Er brauchte 23 Jahre um ihn zu schreiben. Eigentlich hat er ihn nicht direkt selbst geschrieben, da er Analphabet war hat er ihn vorgetragen. Der Koran ist nicht voller Metaphern und unklaren Geschichten. Er ist nicht eine Sammlung von Ereignissen, geschrieben über mehrere Jahre, von verschiedenen Autoren, wie in anderen religiösen Büchern. Er setzt sich hauptsächlich zusammen aus anschaulichen Beschreibungen von Hölle und Paradies und direkten Instruktionen wie ein Moslem sich verhalten soll – diktiert an Mohammed persönlich von Allah (durch einen Engel).“

„Mit anderen Worten. Du kannst damit nicht alles legitimieren. Du kannst dies mit einigen anderen religiösen Büchern machen, aber der Koran sagt sehr genau und direkt was ein Moslem tun muss um nicht in die Hölle zu kommen, sondern ins Paradies. Übrigens, kennst du schon das Prinzip der Abrogation?“

Die Person mit der du redest wird vermutlich den Kopf schütteln und verneinen. Wenn dies zutrifft kannst du ihr dieses Prinzip erklären:

„Da die verschiedenen Kapitel, oder Suren, periodisch über Mohammeds Lebenszeit verteilt offenbart wurden, und da seine Lebensumstände sich stark veränderten, veränderten sich auch die Offenbarungen. Dies führte zu Textstellen im Koran die sich widersprechen.“

Dies wird das Interesse deines Zuhörers wecken.

„Einige Textstellen ermutigen Muslime tolerant gegenüber anderen Religionen zu sein und einige Textstellen ermutigen Muslime intolerant und sogar gewalttätig gegenüber Ungläuben (Nicht-Muslimen) zu sein.“

„Aber, merkwürdigerweise, enthält der Koran selbst Anleitungen, wie mit solchen Widersprüchen umgegangen werden muss. Die Anleitung besagt, dass wenn sich zwei Textstellen im Koran widersprechen, dass diejenige welche später offenbart wurde besser ist, als die ältere. Dieses Prinzip wird Abrogation genannt. Unglücklicherweise kamen alle intoleranten und gewalttäigen Stellen später und ersetzen somit die friedlichen und toleranten früheren Textstellen.

And dieser Stelle würde ich versuchen die Personen dazu zu bringen den Koran selbst zu lesen, so dass sie sich ein eigenes Bild machen kann. (Erfahre mehr über den Ansatz, Leute dazu zu bringen den Koran zu lesen).

Eine andere Version dieses Einwands ist „Aber die Bibel ruft auch zur Gewalt auf.“. Erfahre hier, wie du auf diesen Einwand antworten kannst: „What About the Violent Passages in the Bible?

Falls dir eine bessere Antwortmöglichkeit einfällt, dann lass uns diese Wissen und hinterlasse sie hier in einem Kommentar.

Islamkritik ist nicht Fremdenfeindlichkeit

Free SpeechIch zähle mich zu den Islamkritikern. Nein, ich bin nicht fremdenfeindlich und ich bin kein Rassist. Meine Freunde kommen aus den verschiedensten Regionen dieses wunderbaren Planeten und haben die unterschiedlichsten Konfessionen oder auch gar keine. Ich habe keine unbegründete Angst vor dem Islam, sondern ich sehe gewisse Elemente innerhalb der islamischen Lehre als Gefahr an, da sie im krassen Gegensatz zu meinen Wertvorstellungen stehen. Deshalb kritisiere ich ihn, den Islam, und nicht Menschen, welche sich als Muslime bezeichnen, im Allgemeinen. An Islamophobie, wenn man diesen manipulativen Begriff, der im islamistischen Dunstkreis entworfen wurde, verwenden möchte, leide ich nicht. Wenn man so will, könnte man sagen dass ich ein Anhänger der Ideologien „Demokratie“ und „universelle Menschenrechte“ bin.

Trotzdem betreibe ich diesen Blog hier unter einem Pseudonym und auch im privaten Umfeld halte ich mich mit meiner Kritik am Islam weitestgehend zurück. Nur im engsten Freundeskreis rede ich ohne Blatt vor dem Mund über dem Islam und was ich von ihm halte – und nur einem noch kleineren Kreis meiner Freunde ist bekannt, wer sich hinter „Isley Constantine“ verbirgt. Als zu gross bewerte ich die Gefahr, ins Fadenkreuz von islamischen Extremisten zu gelangen und für meine Kritik an ihrer Weltanschauung physisch oder psychisch in Mittleidenschaft gezogen zu werden. Auch wenn ich immer versuche, mich auf der rechtlich sicheren Seite zu bewegen, so könnte es trotzdem ja mal in einem emotionalen Moment passieren, dass ich über das Ziel hinausschiesse und aus ungewollt einen Rechtsbruch begehe. Im Weiteren ist Recht nicht immer Gerechtigkeit und Gesetze müssen nicht zwangsläufig logisch sein. Die Verurteilung von Lars Hedegaard in Dänemark oder von Elisabeth Sabaditsch-Wolff in Österreich haben uns gelehrt, dass es manchmal ein Verbrechen sein kann wenn man nur die Wahrheit sagt. Die holländischen Richter bewiesen ja vor einigen Wochen etwas mehr Vernunft, als sie Geert Wilders vom Vorwurf der Volksverhetzung und frei sprachen. Aber vielleicht ist dies auch nur der Tatsache zu verdanken, dass es in Holland (noch?) keine Maulkorb-Gesetzesartikel gibt, wie zum Beispiel eben in Dänemark. Natürlich möchte ich meine bescheidene Aufklärungsarbeit nicht mit dem vergleichen was wirklich grosse, talentierte und berühmte Islamkritiker wie Wilders, Hirsi, Sabadistsch-Wolff oder Spencer bewerkstelligen. Persönlich bin ich zu feige, mich wie sie zu exponieren und mich mit öffentlicher Diffamierung, Gerichts-Prozessen oder gar Todesdrohungen zu belasten.

Schuld an dieser Misére für Islamkritiker sind nicht nur die islamischen Fundamentalisten selber oder ihre „moderaten“ Vertreter in den Institutionen, sondern auch ihre Helfershelfer. Menschen die den Islam in Schutz nehmen, obwohl sie von ihm eigentlich gar keine oder nur geringe Ahnung haben. Menschen die meinen, dass man Toleranz auch gegen Nicht-Toleranz ausleben sollte, sogar dann wenn man weiss, dass diese Intoleranz sich dann nicht „durch Zauberhand“ in Toleranz wandelt. „Nur weil sie so sind, müssen wir ja nicht auch so sein. Wir sind ja schliesslich die toleranteren/schlaueren/demokratischeren/…“ – finde ich eine nette Einstellung, aber ich befürchte, dass dies noch zu einem bösen Erwachen führen wird. Hätte man zum Beispiel gegenüber den Nationalsozialisten oder den Stalinisten mehr Toleranzen zeigen sollen? Nicht jede Religion ist von Grund auf gut und enthält die Goldene Regel. Nicht jeder Prophet ist zwangsläufig ein weiser Mann und ein Vorbild das nachahmenswert ist. Wird man den Pausenplatz-Rüpel besänftigen, wenn man ihm Toleranz zeigt, seine Taten verharmlost und ihn einfach weiter frei andere drangsalieren lässt?

Nicht zu vergessen die sogenannten Anti-Faschisten, welche durch ihre Unkenntnis über den Islam und ihren Aktionen gegen sogar die friedlichsten Islamkritiker, diese im Kern faschistoide Ideologie vor einem kritischen Diskurs schützt. Bei ihrem Vorgehen, welches dann mitunter auch gewalttätig sein kann, benehmen sich diese Bewahrer und Beschützer von Meinungsfreiheit und Demokratie häufig dann selber wie die grössten Faschisten. Ganz nach dem Motto: „Nur die eigene Meinung zählt und da diese sowieso richtig ist, müssen abweichende Meinung gar nicht erst verbreitet werden“. Wahre Anti-Faschisten täten besser daran sich ein Beispiel an wahren Aufklärern zu nehmen:

Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen.
– Evelyn Beatrice Hall

Die Frage die man sich stellen müsste ist, warum jemand Islamkritik betreibt. Was ist seine Intention? Islamkritik kann man aus verschiedenen Gründen betreiben. Zu unterscheiden ist hierbei zwischen berechtigten Gründen und unberechtigten, wobei anzumerken ist, dass dies natürlich auch recht subjektiv sein kann. Ein Pierre Vogel aber auch ein Aiman Mazyek werden hier sicher eine andere Auffassung von „berechtigt“ oder „unberechtigt“ haben, als zum Beispiel ein Thilo Sarrazin oder die Frau vom Kiosk nebenan. Jemand der ohne logische Begründung fremdenfeindlich ist oder eine Religion ohne konkrete Fakten öffentlich diffamiert ist natürlich primär kein Islamkritiker, sondern zum Beispiel ein Rassist, ein Xenophober oder schlicht und einfach ein Idiot.

Siehe dazu auch den äusserst lesenswerten Artikel: http://www.hintergrund-verlag.de/texte-kapitalismus-stellungnahme-gegen-gewalt-foerdernde-hetzkampagne-gegen-islamkritik.html