Kann mir jemand den Koran erklären? (via Tangsir 2569)

Mein Bruder im Geiste, Tangsir, hat auf seinem Blog einen interessanten Artikel über den Koran und einige Hintergründe über seine Entstehung geschrieben. Eingefleischte Allahisten, werden den Inhalt des Artikels natürlich verneinen, aber sie wissen es halt nicht besser. Andere werden sicher die eine oder andere neue Information aus dem Artikel lernen können.

Ich empfehle zum gleichen Thema auch noch folgende Wikipedia-Artikel zu lesen:

Kann mir jemand den Koran erklären? Wer hat die Autorität und Fähigkeit den Koran richtig zu verstehen und zu  interpretieren, und sind dafür Kenntnisse der arabischen Sprache nötig? Heisst es nicht immer dass der Koran nur im arabischen Original Sinn ergibt und jeder Übersetzung daher den Sinn entstellt? Reihenfolgen der Koransuren Schon Goethe und andere Geistesgrößen haben sich mit diesem schlecht geschriebenen Buch abplagen müssen, und alle verzweifelten daran in diesem Buch Si … Weiterlesen

via Tangsir 2569

News roundup, 20.08.2010

News roundup, 16.08.2010

Öffentliche Hinrichtung im Iran durch Hängen

Nachfolgend ein Video einer öffentlichen Hinrichtung durch Hängen aus der Stadt Azna in Lorestan, Iran. Das Video ist nur schwer anzuschauen und sensible Personen, sollten es sich vielleicht lieber ganz verkneifen, den Film anzuschauen. Trotzdem bin ich der Auffassung, das auch solche Videos verbreitet werden müssen, da es das wahr Gesicht des iranischen Regimes zeigt. Auch wird der öffentliche Fokus damit mehr auf die Menschenrechtsverletzung im Iran gelegt und nicht nur auf das umstrittene Atomprogramm.

Warum diese Personen gehängt wurden ist mir noch nicht bekannt, aber der Grund ist im Prinzip auch zweitrangig. Ich der Auffassung, dass die Todesstrafe in unserer Welt keinen Platz mehr haben sollte. Zumal im Iran ja auch gerne politische und andere Häftlinge unter falschen Anschuldigungen verurteilt und hingerichtet werden. Ist es als Fortschritt zu sehen, wenn unter Umständen Verurteilte nicht gesteinigt werden, sondern durch das „gnädige“ Justizsystem zum Tod durch den Strang verurteilt werden? Wie im Video zu sehen ist, werden im Iran die zum Hängen Verurteilten durch Strangulation getötet, der Tod tritt hierbei nicht sofort ein, sondern erst nach etlichen, qualvollen Minuten.

Update: 04.10.2010, 16:40 Uhr:

Die Personen konnten leider nur zwischenzeitlich gerettet werden. Sie wurden später innerhalb eines Gefängnisses, nicht-öffentlich, hingerichtet. Mehr zu diesem Vorfall aus dem Dezember 2009 findet ihr auf folgender Seite: „Öffentliche Hinrichtung verwandelt sich in Anti-Regime Protest„.

Da YouTube das Video gelöscht hat und Seiten wie TruthTube es nicht zu Stande bringen nach Monaten ein Video freizuschalten, hier ein Video einer anderen Hinrichtung durch Hängen im Iran:

News roundup, 12.08.2010

Ahmadinejad: ‚The Bogeyman Snatched The Boob‘

RTL 2 hofiert die Ideologie des Grauens (via Iranian German’s Blog)

„Schleichende Islamisierung?“ „Ach, das sind doch nur übertriebene Ängste. Europa wird doch nicht islamisch werden.“ Ja, wenn man sich in einer schicken Villa in einem idyllischen Vorort einer Stadt abkapselt, dann hat man zur Zeit vielleicht noch nicht soviele Berührungspunkte, mit der Ideologie, welche droht unsere Kultur und unser Wertesystem auszuhebeln. Doch hie und da werden auch diese abgekapselten Gutmenschen mit dem Islam direkt konfrontiert und ich hoffe wirklich, dass diese auch fähig sind, diese Alarmzeichen zu erkennen. RTL 2, der uns mit hoch-qualitativen TV-Formaten wie „Big Brother“ bereichert, führt nun zum Ramadan eine Einblendung der täglichen Fastenzeiten ein. RTL 2 will damit sein Zeichen setzen. Für was? Damit die 4 Millionen Muslime in Deutschland den ca. 76 Millionen Nicht-Muslimen ihre Herrschafts-Ansprüche präsentieren können? Es ist einfach traurig. Haben sich die Verantwortlichen bei RTL 2 einmal mit der Geschichte des Islam, mit dem Koran und dem Lebensweg von Mohammed auseinandergesetzt? Nur ein Faschist würde dann noch auf die Idee kommen, Werbung für diese Ideologie zu machen.

RTL 2 hofiert die Ideologie des Grauens Man mag seinen Sinnen nicht trauen, wenn man solche Meldungen vernimmt, aber die Zeiten der fatalen Ignoranz bezüglich der drohenden Islamisierung Europas sollten dann nun so langsam aber sicher auch vorbei sein… Der Sender RTL 2 hat  angekündigt, während des heute beginnenden islamischen „Fastenmonats“ Ramadan per Einblendung auf die täglichen Fastenzeiten aufmerksam zu machen. Und nein, das ist genau wie unzählige andere offensichtliche und v … Weiterlesen…

via Iranian German’s Blog

„gemobbt und beschimpft“ (Dokumentation)

Kampf im Klassenzimmer“ war nicht die erste Dokumentation (und wird vermutlich auch nicht die letzte bleiben) über das Phänomen „Innländerfeindlichkeit“ (vermutlich eigentlich überwiegend „Nicht-Moslem-Feindlichkeit“). Vor etwas über einem Jahr hat der NDR die Dokumentation „gemobbt und beschimpft“ von und mit Güner Balci ausgestrahlt:

Ein Jahr danach, ging das Magazin „Panorama“ nachschauen, ob sich denn an der Situation was geändert habe. Anscheinend nicht: „Ein Jahr nach “gemobbt und beschimpft” im NDR: Nichts hat sich verbessert!„. Ein Video zu diesem Beitrag („Panorama – Nachgehakt“) konnte ich leider nirgends finden.

News roundup, 09.08.2010

News roundup, 08.08.2010

Allah der Mondgötze

Ab und zu taucht das Gerücht auf, dass der islamische Gott „Allah“ ein Mondgötze sei, ein Überbleibsel aus der vor-islamischen Zeit. Ist da was dran? Ja, ist denn der Gott der Juden, Christen und der Muslime in etwa nicht der selbe (wenn man denn an soetwas überhaupt glaubt)?

Wer den obenstehenden Link in die deutsche Wikipedia (Stand: 07.08.2010) angeklickt hat findet hier leider kaum nähere Informationen. Hier lohnt sich ein blick in den „Allah“-Artikel der englischen Wikipedia:

In pre-Islamic Arabia, Allah was used by Meccans as a reference to the creator-god, possibly the supreme deity. Allah at Rohtas Fort Pakistan  Allah was not considered the sole divinity; however, Allah was considered the creator of the world and the giver of rain. The notion of the term may have been vague in the Meccan religion. Allah was associated with companions, whom pre-Islamic Arabs considered as subordinate deities. Meccans held that a kind of kinship existed between Allah and the jinn. Allah was thought to have had sons and that the local deities of al-ʻUzzá, Manāt and al-Lāt were His daughters.

Auch interessant ist hierbei ein Blick auf die Geschichte der „Kaaba„, dem zentralen islamischen Heiligtum:

Schon in vorislamischer Zeit wurde das Gebäude von den arabischen Stämmen als Heiligtum des Gottes Hubal verehrt. Zum vorislamischen Kaaba-Kult gehört neben der Verehrung von Allah, die Verehrung der Göttinnen al-Lat, Manat und Uzza (Altarabische Gottheiten). Der Islam hat beispielsweise den Kult des schwarzen Meteoritensteins der Kaaba aus der altarabischen Religion übernommen, ebenso die Wallfahrt nach Mekka. Die Gebote des Islam zur rituellen Reinheit (tahāra) gehen zumindest teilweise auf entsprechende Gebote der altarabischen Religion zurück.

In einem Foren-Beitrag wird das ganze noch etwas ausführlicher zusammengefasst (Quellenangaben auf der selben Seite im nächsten Beitrag):

Archäologische Belege beweisen, daß der Mondgott-Kult die vorherrschende Religion Arabiens war. Der letzte König des neubabylonischen Reiches, Nabonid (555 – 539), baute in alt-testamentlicher Zeit Tayma in Arabien zu einem Mittelpunkt des Mondgott-Kultes aus. Wenn auch die Beliebtheit des Mondgottes anderswo abnahm, blieben die Araber doch ihrer Überzeugung treu, daß der Mondgott der größte aller Götter war. Solange sie an der Kaba in Mekka 360 Götter verehrten, war der Mondgott ihre höchste Gottheit. Mekka war in der Tat als Heiligtum für den Mondgott gebaut worden. Dadurch wurde die Stadt zur heiligen Stätte des arabischen Heidentums.

Konkret: Dieser Mondgott heiratete die Göttin der Sonne, die daraufhin drei weiteren Gottheiten das Leben schenkte. Diese wurden Al-Lat, Al-Uzza und Manat genannt und sie wurden im asiatischen Raum als „Töchter Allahs“ angebetet. Allah war also dieser Mondgott und doch nur eine von 360 Götzen in der Kabah zu Mekka. Solange der Mondgott „Sin“ genannt wurde, war sein Titel, zahlreichen Inschriften zufolge, al Ilah, d.h. „Die Gottheit“, was soviel bedeutete wie daß er der Oberste oder doch zumindest ein Hoher unter den anderen Göttern war. Der Mondgott hieß al Ilah, d.h. der Gott, was bereits in vorislamischer Zeit zu Allah abgekürzt wurde. Heidnische Araber verwendeten Allah sogar zu den Namen, die sie ihren Kindern gaben. So hatten bereits der Vater und der Oheim Mohammeds Allah als Bestandteil ihrer Namen. Die Tatsache, daß ihnen von ihren Eltern solche Namen gegeben worden waren, beweist, daß Allah selbst noch zu Zeiten Mohammeds der Titel des Mondgottes war.

Mohammed wuchs in der Religion des Mondgottes Allah auf, jedoch ging er noch einen Schritt weiter als seine heidnischen arabischen Stammesgenossen. Während diese noch glaubten, daß Allah, d.h. der Mondgott, der Größte aller Götter und die höchste Gottheit im Pantheon aller Gottheiten war, entschied Mohammed, daß Allah nicht nur der größte, sondern der einzige Gott sei.

Im wesentlichen sagte er: „Seht, Ihr glaubt bereits, daß der Mondgott Allah der Größte aller Götter ist. Was ich von Euch möchte, ist, daß Ihr es annehmt, daß er der einzige Gott ist. Ich nehme Euch nicht den Allah weg, den Ihr bereits anbetet. Was ich Euch wegnehme, ist nur seine Frau, seine Töchter und alle anderen Götter.“

Das wirft auch ein Licht auf den Ausdruck „Allahu Akbar„, welcher bedeutet „Allah ist grösser“ („grösser“ nicht „gross“, es wird der Komperativ verwendet), also grösser als die anderen Götter.

Nicht ausser Acht gelassen werden, dürfen bei diesem Thema die sogenannten „Satanischen Verse„:

„Satanische Verse“ ist die Bezeichnung für eine Episode in der Biographie von Mohammed, die mit der 53. Sure „Der Stern“ (al-Nadschm) zusammenhängt. Dort geht es um die in der Kaaba in Mekka verehrten alten Gottheiten. Nach einer Überlieferung, die der Biograph Ibn Saʿd in sein Kitāb aṭ-Ṭabaqāt sowie der Korankommentator und Historiker Tabari in seine Chronik und seinen Korankommentar aufgenommen haben, erlaubte Mohammed, die Göttinnen Al-Lat, Al-Uzza und Manat um Fürsprache anzurufen, widerrief die entsprechenden Verse jedoch bald. Den Ausdruck „Satanische Verse“ prägte William Muir, in arabischen Chroniken und in Korankommentaren wird die Episode als der „Kranichbericht“ oder auch als die „untergeschobenen Verse“ bezeichnet.

Das Thema mit diesen Versen wurde von Salman Rushdie in den Achzigern aufgenommen und in seinem Roman „Die satanischen Verse“ verarbeitet. Dies hatte zur Folge, dass der damalige iranische Revolutionsführer Chomeini eine Fatwa erlies, in der er zur Ermordung Rushdies aufrief. Chomeini wurde übrigends in „Die satanischen Verse“ auch mit einem eigenen Kapitel („Der Imam“) bedacht. Das Buch ist sehr empfehlenswert.

Einige Muslime haben sich natürlich dieser Sache auch schon angenommen und kontern solche „Behauptungen“, dass Allah ein Mondgötze sei, mit „schlagkräftigen“ Argumenten:

Der Quran beweist – „Allah“ ist KEIN „Mondgott“: „Und zu Seinen Zeichen gehören die Nacht und der Tag, die Sonne und der Mond. Werft euch weder vor der Sonne noch vor dem Mond nieder, sondern werft euch vor Allah nieder, Der sie erschaffen hat, wenn ihr (tatsächlich) Ihm allein dient.“ [Der edle Quran 41:37]

Zum „Beweis“ wird also der Koran, hergezogen. Wie peinlich so ein „Beweis“ ist, muss ich glaub einem mündigen Menschen nicht weiter erklären, oder? Ein Buch, das über sich selber aussagt „Ich bin wahr!“ – folglich muss man es als Wahrheit akzeptieren? Ist das ein toller Beweis, kann sicher vor jedem (Scharia-)Gericht dieser Welt so akzeptiert werden. Wer braucht denn schon historische Beweise, welcher einer wissenschaftlichen Prüfung standhalten?