Die Logik der Beschwichtigung (via Perlentaucher)

Durch einen Kommentar auf Tangsirs Blog wurde ich auf einen interessanten Artikel aufmerksam, der sich unter anderem den zwei inhaftierten deutschen Bild-Journalisten widmet, welche über die zur Steinigung verurteilte Iranerin Sakineh Ashtiani berichten wollten. In dem Beitrag wird die allgemeine Beschwichtigungspolitik kritisiert, welche zu Ursache hat, dass auf das islamische Regime zu wenig Druck ausgeübt wird und dieses somit weiterhin im gleichen Stil weiter-agieren kann. Auch eine gewisse Mariam Lau wird besonders hervorgehoben, da sie die Regime- und Islamkritikerin Mina Ahadi ihrerseits kritisiert. Wie Νέμεσις (Nemesis) bereits zutreffend festgestellt hat, handelt es sich bei Mariam Lau um die Tochter von Bahman Nirumand, zu Schah-Zeiten ein Hetzer gegen ebendiesen, welcher nun den Westen für die Schandtaten welche im Iran passieren verantwortlich macht. Das diese Anti-Iranerin mit den Regimefreunden der Bündnis90/Die Grünen verbandelt ist erstaunt darum nicht wirklich.

Ein ungutes Schweigen umgibt den Fall der beiden deutschen Journalisten, die vom iranischen Regime mit Spionagevorwürfen ins Gefängnis gesteckt wurden, weil sie über die drohende Steinigung Sakineh Ashtianis berichten wollten. Am Montag wurden die beiden wie Kriegsbeute im iranischen Fernsehen vorgeführt. Getrennt voneinander antworteten sie auf Fragen. Was sie sagten, war nicht zu verstehen, der Ton ihrer Stimmen wurde vom Kommentar in Farsi überdeckt.
Die Tagesschau brachte eine dürre Meldung: „Im Iran spitzt sich der Fall der beiden Deutschen zu. (…) Weiterlesen

Via perlentaucher.de

Muslimische Sexpuppen

Beim rumstöbern in YouTube bin ich im Kommentarbereich eines Videos auf folgenden Witz gestossen, welchen ich euch nicht vorenthalten möchte:

I went to a sex shop the other day and there were sex dolls for sale.
The ordinary ones where £10 and the muslim ones where £20 each.
I asked: „What’s the diffrence?“.
The man behind the counter said: „The muslim ones blow themselves up“.

Inhaftierter iranischer Filmemacher: Ich und andere Gefangene wurden gefoltert (via Julias Blog)

Interessanter Artikel der wiedermal aufzeigt, dass dem Islam nur die Herrschaft des Islams wichtig ist. Wie diese erreicht und gesichert wird ist zweitrangig. Auch vor Folter wird für dieses „höhere“ Ziel nicht zurückgeschreckt. Khamenei und das iranische Regime folgen mit solchen Taten nur ihrem „grossen“ Vorbild Mohammed, welcher bereits zu seiner Zeit, seine Kritiker ermorden lies. Diese Praktiken sind also nicht islam-fremd sondern im Gegenteil, islamische Werte.

Inhaftierter iranischer Filmemacher: Ich und andere Gefangene wurden gefoltert RFE/RL, 10. November 2010 – Ein inhaftierter iranischer Journalist und Filmemacher hat Einzelheiten der Folter veröffentlicht, die er und andere Gefangene seinen Angaben zufolge erlitten haben. Dies berichtet Radio Farda von RFE/RL. In einem auf mehreren reformorientierten Webseiten veröffent … Weiterlesen

via Julias Blog

Video: Proteste im Iran, 4. November 2010

Wie bereits berichtet war gestern im Iran der 13. Aban (4. November). Das Regime nutzt diesen Tag normalerweise für Propagandazwecke und zelebriert den Jahrestag der Geiselnahme von Teheran.

Wie bereits im letzten Jahr, scheinen nun die Regimegegner den Anlass wieder genutzt zu haben, um für ihre eigenen Interessen zu demonstrieren. Nachfolgend ein Video, von dem behauptet wird, dass es einen gestrigen Protest zeigt:

Wenn das Video tatsächlich aktuell ist, dann ist es wirklich bewundernswert, dass sich die Menschen trotz der starken Repression durch das Regime, wieder auf die Strasse getraut haben, um ihre Meinung Kund zu tun. Wenn man weiss, wie brutal die illegitime Regierung diese Proteste niederschlägt und die Regime-Kritiker behandelt, dann muss man diesen Menschen für ihren grossen Mut Respekt zollen.

Was ist mit dem Selbstbestimmungsrecht des iranischen Volkes? Gilt dieses Zauberwort nur für den Kosovo? Darf die iranische Bevölkerung nicht auch über sich selbst bestimmen und eine säkulare Regierung einfordern, eine Abkehr vom islamischen System?

Als Zugabe noch ein weiteres Video, dass vor kurzem aufgetaucht ist und vom letzten Aschura-„Fest“ im Iran stammen soll. Die Proteste zu Aschura 2009 (1388 gemäss iranischem Kalender) brachten das Regime an den Rand des Kollapses:

Update, 05.11.2010, 11:55 Uhr:

Mir wurde mitgeteilt, dass es sich beim ersten Video (das vom 13. Aban), auch um ein Video aus dem letzten Jahr handelt. Trotzdem, der Kampf geht weiter, vorerst (wegen den Repressionen) im Untergrund – und wer weiss, vielleicht gibt es ja irgendwann doch wieder Massenproteste. Der Dezember bietet dafür einige Gelegenheiten (Studententag, Aschura); warten wir es ab.

Nieder mit der islamischen Republik

„Marg bar jomhuriye eslami“ (مـــرگ بــر جــمــهــوری اســـلــامـی ) ist persisch für „Nieder mit der islamischen Republik“, damit ist natürlich nicht Pakistan, sondern die Islamische Republik Iran gemeint.

Und nicht vergessen. Bald ist der 13. Aban 1389 (4. November 2010), es ist zu erwarten, dass an diesem Tag im Iran wieder Demonstrationen gegen die Regierung stattfinden werden.

مـــرگ بــر جــمــهــوری اســـلــامـی

News roundup, 28.10.2010

Der deutsche „Fatwa-Rat“ ist schockiert, dass er betreffend dem neuen Zwangsehen-Gesetzt nicht zu seiner Meinung befragt worden ist. Skandalös! Aber mir entschliesst sich, warum dies dem Zentralrat der Muslime denn so wichtig ist – wird nicht immer ständig von den Islam-Vertretern behauptet, dass Zwangsehen (genauso wie Ehrenmorde) kein islamisches Problem seien?

Güner Balci prognostiziert ein ansteigen der Ehrenmorde in Deutschland:

Tariq Aziz, das einzige christliche Mitglied von Saddam Husseins Regierung erwartet die Todesstrafe… oder vielleicht eben doch nicht:

Hat der deutsche Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) Thilo Sarrazins Buch gelesen oder was führt in zu folgender später Einsicht:

Muslimverband kritisiert Anti-Zwangsehen-Gesetz

In Unschuld gewaschene Hände (via RHEINGOLD)

Dank eines Kommentars auf dem Blog von „Tangsir“ bin ich auf den untenstehenden, sehr lesenswerten Artikel gestossen. Ein wunderbares journalistisches Lehrstück, welches uns aufzeigt, dass der Kulturrelativismus ein Irrweg ist. Pflichtlektüre!

Aus der Zeitschrift Phase 2, Nr. 37 Über partikulare Interessen und universelle Werte in der Diskussion um internationale Interventionen Der Geruch, die Geräusche? Ob die Frauen geschrien haben beim Verbrennen? Oder saßen sie nur stumm in den Flammen, selbstzufrieden, mit sich und der Welt im Reinen, sogar glücklich, weil sie ihrer ureigenen kulturellen Auffassung vom Weg, den eine treue Witwe mit dem verstorbenen Ehemann teilen sollte, so beredt … Weiterlesen

via RHEINGOLD

Flyer: Informationen zum Islam

Da wir uns ja nach der Meinung einiger besonders guter Menschen unseren unbegründeten, diffusen Ängsten hingeben und somit unter Islamophobie leiden, bedarf es von unserer Seite natürlich immernoch Aufklärungsbedarf.

Wissen vermittelnAuch wenn bereits viel mehr Durchschnittsbürger heute ein genaueres Bild vom Islam haben und nicht mehr einfach Parolen wie „Islam heisst Frieden“ von Islam-Apologeten nachplappern, ist unsere Arbeit noch lange nicht getan. Noch gibt es viel zu viele Mitbürger, die den Islam einfach nicht kennen. Sie mögen vielleicht Muslime kennen, doch diese Muslime sind vielleicht keine praktizierenden Muslime, vielleicht nehmen Sie es mit dem Koran nicht so genau (wie sie eigentlich müssten, wenn sie sich als Muslime bezeichnen).

Also bringen wir unseren Mitmenschen doch den Islam, diese Ideologie mit religiösen Elementen, doch näher. Nur so werden die Menschen aufwachen und erkennen, dass wir hier in der westlichen Welt, nicht mehr Islam brauchen, sondern weniger. Sie werden erkennen, was denn Osama bin Laden und Al-Kaida inspiriert und woher sie ihre Legitimation für ihre Taten nehmen. Sie werden erkennen, warum viele Muslime auf Sonderbehandlung und Sonderrechte pochen.

Aufklärung und Wissen ist Gift für den Islam. Und wenn wir möchten, dass auch in hundert Jahren, unsere Töchter noch unverhüllt durch die Strassen gehen können, dass unsere homosexuellen Freunde nicht hingerichtet werden, dass unsere weiblichen Mitmenschen nicht Bürger zweiter Klasse werden und dass Nicht-Muslime nicht staatlich oder durch die Gesellschaft diskriminiert werden, dann müssen wir jetzt bereits dafür handeln und nicht erst, wenn es vielleicht zu spät ist.

Ich habe keine Kristallkugel und weiss daher nicht, ob die oben geschilderten Szenarien wirklich eintreffen werden. Was ich weiss ist, dass ich humanistische Werte über die islamischen Werte stelle und dass ich nicht in einem Land leben möchte wie im heutigen Iran, Sudan, in Saudi-Arabien, Tschetschenien oder Pakistan. Und darum sorge ich schon jetzt, dass wir uns nicht in diese Richtung bewegen.

Ludwig Rand hat einen informativen Flyer erstellt, welcher auf einer einzelnen A4-Seite die wesentlichsten Sachen über den Islam zusammenfasst. Den Flyer könnt ihr euch hier herunterladen: Islam-Wissen-Flyer

Vielleicht findet ihr darauf etwas, was ihr noch nicht wusstet oder vielleicht möchtet ihr diesen Flyer auch weiterverteilen. Man könnte ihn z.B. auch (anonym) in Briefkästen verteilen, im Unternehmen auslegen, an Anschlagbretter heften oder per Email verbreiten. Die Möglichkeiten sind nur durch eure Fantasie begrenzt.

FAZ: „Das Schweigen der Schulen über Deutschenfeindlichkeit“

Dank unserem Dammbruch-Einleiter Dr. Thilo Sarrazin kommt die längst überfällige Islam-Debatte (manche mögen hier nur eine Integrations-Debatte sehen) so langsam ins Rollen. Natürlich kann man die Versäumnisse von Jahrzehnten  nicht einfach von heute auf morgen nachholen und es wird immer wieder Menschen geben, die meinen, dass Islamkritik etwas mit Rechtsextremismus oder Rassismus zu tun hat.

Wie auch immer, zumindest wird nun mal häufiger debattiert, zwar noch überwiegend in Talkshows und noch zu wenig in der Politik, aber irgendwann wird auch noch der letzte Wowereit erkennen, dass Gelassenheit an den Tag zu legen, konkrete Probleme nicht in vernünftiger Zeit lösen wird – wenn denn überhaupt.

Auf „faz.net“ ist heute ein sehr lesenswerter Artikel mit dem Titel „Das Schweigen der Schulen über Deutschenfeindlichkeit“ erschienen:

Zu lange wurde geduldet, zu lange auf multikulturelle Beschwörungsrituale gesetzt, zu lange die Debatte vermieden und das Problem rhetorisch verbrämt: Es gibt einen Rassismus in sozialen Brennpunkten, der von muslimischen Schüler ausgeht. Weiterlesen

„Leidest du unter Islamophobie?“

(Übersetzung des „Citizen Warrior“-Artikels „Are You An Islamophobe?„, vom 19. März 2010)

Islamophobie?

Dies ist ein weiter Artikel aus unserer Reihe „Antworten auf Einwände„. Ich habe diesen Einwand bereits mehrfach in vorhergehenden Beiträgen beantwortet und ich gebe euch die Verweise dazu in wenigen Momenten. Aber zuerst möchte ich etwas unmissverständlich klarmachen: was zur Zeit am wichtigsten ist, ist dass eine viel grössere Prozentzahl der Bevölkerung grundlegendes Wissen über islamischen Faschismus besitzt.

Wir brauchen deine Hilfe. Du hast einen Einflussbereich. Es mögen vierzig Leute sein oder zwei hundert. Aber wie gross dein Einflussbereich auch immer sein mag, wir versuchen dir zu helfen, damit du effizienter deinen nicht-muslimischen Kumpels ein paar grundlegende Fakten über den Islam beibringen kannst.

Wenn du etwas erwähnst, das islamkritisch klingt, dann werden die meisten Menschen anfangen den Islam zu verteidigen, auch wenn sie über ihn nichts wissen. Wenn du auf die feindseligen Antworten die du erhalten wirst nicht vorbereitet bist, dann wirst du dem Ziel nicht näher kommen.

Das Ziel dieser Artikel-Serie ist, dir zu helfen mit solchen Einwänden erfolgreich umzugehen. Wir haben eine Liste von ca. 20 Einwänden, welche auftauchen können und diese Artikel-Serie zeigt dir, wie du auf diese auf eine Art beantworten kannst, die deinen Zuhörern die Voreingenommenheit nimmt. Dies ist die Beantwortung von Einwand „8“.

Gut, hier ist eine Hilfestellung, wie man diesen Einwand (oder diese Beschuldigung) beantworten könnte:

  1. Robert Spencers Definition der Islamophobie.
  2. Dieser Artikel stellt klar, was du genau machst, wenn du den Islam kritisierst. Er beschreibt, was am Begriff „Islamophobie“ falsch ist.
  3. Dies ist ein Artikel über den Begriff „Islamophobie“ und was diesen Begriff so bedeutungslos macht, geschrieben von Ali Sina, einem berühmten Ex-Muslim
  4. Hier ein Video: Robert Spencers einfacher Plan, die Islamophobie zu beenden. Es ist ein bisschen ironisch, aber er liefert ein paar gute Beispiele und du könntest dieses Video an alle schicken, welche dich der Islamophobie bezichtigen.
  5. Und dies ist ein Artikel, welcher ich an friedliche Muslime geschrieben habe, welche mir oft schreiben und mir sagen, dass ich den Islam nicht kritisieren soll. Ich spreche ein wenig über „Islamophobie“ in diesem Artikel.

Ich empfehle, dass ihr dieses Material studiert. Vielleicht macht ihr sogar eine Audio-Aufnahme des Artikels und hört ihn euch im Auto an. Wenn ihr jemanden aufklären wollt und er dann einen solchen Einwand ins Gespräch einwirft, solltet ihr gut vorbereitet sein – so gut, dass der Einwand euch nicht im geringsten Nervös macht. Ich möchte, dass ihr so gut vorbereitet seid, dass ihr sogar froh seid, wenn jemand einen Einwand macht, weil ihr wisst, dass ihr diesen gut beantworten könnt.

Bürger-Kämpfer [Anmerkung: im Original „Citizen Warriors“] sind zu ständigem Training verpflichtet, genau wie jeder andere Krieger. Diese Konversationen sind die Orte, wo die Kämpfe stattfinden. Lasst uns vorbereitet sein.