Wie die Islamische Republik Iran mit Demonstranten umgeht

Wer sich ein Bild davon machen möchte, wenn hier auch nur exemplarisch, der kann in folgendem YouTube-Video sehen, wie wenig zimperlich das Regime gegen Demonstranten vorgeht:

Die Aufnahme wurde am 7. Dezember 2009 in der Stadt Yazd gemacht. Die „Sicherheitskräfte“ welche den Motoradfahrer (und die anderen Demonstranten) angriffen sind Basidsch-Milizen, welche durch die Revolutionswächter angeheuert und auch diesen unterstellt sind.

Die Person, welche das Video aufgenommen hat und im Hintergrund zu hören ist sagt:

Gute Menschen dieser Welt, bitte schaut es euch an und und seht wie die Islamische Republik Iran ihre friedlichen Demonstranten an der Studenten-Demonstration attackiert. Mein ganzer Körper zittert.

16. Azar Demonstrationen im Iran

Tausende von Menschen sind zur Zeit im Iran wieder auf der Strasse um gegen das Regime zu demonstrieren. Sie nutzen dazu den sogenannten Studenten-Tag, welcher normalerweise dazu dient, an drei im Jahre 1953 von der Regierung getöteten Studenten zu erinnern.

Unter folgenden Seiten könnt ihr euch fast Live über die aktuellen Ereignisse informieren:

Wie es zur Zeit aussieht schlagen die Demonstrationen nun in heftige Strassenkämpfe um, zwischen Regimegegener und den Sicherheitskräften (Basidsch, Revolutionswächter). Einige Quellen haben zudem vermeldet, dass es nun auch innerhalb der Streitkräfte zu Meuterei kommt. Dies ist im Moment allerdings noch Spekulation und sollte mit äusserster Vorsicht betrachtet werden.

Letztes Update, 08.12.2009 – 11:29:

Pressespiegel:

Bilder/Videos:

Dokumentation: Iran – Im Reich der Schüssel

Beim stöbern bin ich auf eine interessante Dokumentation gestossen, welche über TV-Satelitten-Schüsseln im Iran und die Änderungen welche sie bringen berichtet.

Iran – Im Reich der Schüssel
(Grossbritannien, 2008, 43mn)
ARTE F
Regie: Mohammad Rasoulof
16:9 (Breitbildformat)

Satellitenfernsehen ist im Iran verboten, gleichzeitig aber die geheime Droge der Nation, die sich mittlerweile in alle Bereiche des iranischen Lebens eingeschlichen hat. Überall sieht man die verbotenen Satellitenschüsseln, auf Wohnungsdächern, Fenstersimsen, sogar sandsturmgeschützt in den Zeltdörfern der Wüstennomaden. Aber die iranische Sittenpolizei dringt in dem Bemühen, die Bevölkerung vor verwerflichem äußerem Einfluss zu schützen, mit Drahtscheren und Vorschlaghämmern gewaltsam in Privathäuser und Wohnungen ein, um dem Spaß ein Ende zu bereiten. Eindrucksvolle Dokumentation voll schwarzen Humors, realisiert von dem iranischen Filmemacher Mohammad Rasoulof.

Fernsehen per Satellitenschüssel steht im Iran auf dem Index. Aber worin besteht das Problem beim Satellitenfernsehen? „Negativer Inhalt“, so lautet der offizielle Kommentar, außerdem „unmoralische Szenen“, „schlechter Einfluss“. Aber in einem Land, in dem prüde Schwarzmarkthändler sorgsam Sexszenen herausschneiden, in denen sogar die Augen von Stammesältesten aufblitzen, wenn sie behaupten, nichts über Fernsehen zu wissen, drängt sich die Vermutung auf, dass die Zensur einen tieferen Grund hat. „Sie wollen nicht, dass wir sehen, welche Freiheiten es in anderen Ländern gibt“, behauptet vorwurfsvoll der Jugendliche Davood Kamkar. Seine Mutter pflichtet bei: „Die Entscheidungen unserer Regierung stehen nicht in Einklang mit dem, was das Volk will.“ Sie haben soeben die brandneue Schüssel vom Schwarzmarkt in ihrer Wohnung installiert, und drücken ihre Missbilligung der Regierung dadurch aus, dass sie sich verbotenerweise auf den neuesten Informationsstand bringen.
Welche Gründe auch immer die Regierung für ihre Razzien hat, bei denen Sicherheitskräfte gewaltsam in Häuser eindringen und Satellitenschüsseln sowie Fernseher zerstören, sie bewirken echte Verstimmung bei den leiderprobten Iranern. „Ich fühle mich nicht sicher, wenn ich vor die Tür gehe. Ich bleibe lieber zu Hause und schaue Satellitenfernsehen“, sagt Layla. „Wenn ich einkaufen gehe, kritisiert immer irgendein Staatsbediensteter meine Kleidung, mein Kopftuch oder mein Make-up.“ Unter diesen Umständen ist es sicherer, zu Hause zu bleiben und sich der Wirklichkeit auf andere Weise zu entziehen.
Und die kleine Mamak, die mit neun Geschwistern auf engstem Raum in einer armen Teheraner Vorstadt lebt, sagt: „Fernsehen ist unsere einzige Ablenkung.“ Es ist schwierig, von solch verzweifelten Aussagen unberührt zu bleiben. Aber wie immer gibt es Interessengruppen, die das Gesetz in ihrem Sinne zu manipulieren versuchen. Am lautesten zetern die Traditionalisten, die Reformen bremsen wollen: „Wir wollen solche Anlagen nicht, sie bringen Schande über uns. Wer nicht gehorcht, wird mit Peitschenhieben bestraft oder ins Exil geschickt.“

Die Dokumentation von Mohammad Rasoulof, einem der begabtesten Filmemacher des Irans, ist eine Reise voller Humor und Energie quer durch sein Heimatland, der stellenweise jedoch auch eine tiefe Verzweiflung ahnen lässt. Dabei verbindet sich die originelle Kameraarbeit nahtlos mit den einfühlsamen Interviews zu einer kurzweiligen, bittersüßen Dokumentation.

Jemand war so nett und hat die Dokumentation auf YouTube bereitgestellt:

Und nicht vergessen, morgen ist der 16. Azar. Die Iraner werden morgen wieder die Strassen füllen um gegen das Regime zu demonstrieren.

Zitate über den Islam/Koran

Da der Islam uns nun bereits seit ca. 1400 Jahren täglich bereichert, ist es nur logisch, dass sich auch etliche Berühmtheiten bereits über ihn geäussert haben. Nachfolgend ein paar Müsterchen:

Das Kopftuch ist die Flagge des islamischen Kreuzzuges. Diese islamistischen Kreuzzügler sind die Faschisten des 21. Jahrhunderts.

Alice Schwarzer

Dem wahren Gesicht des Islam begegnet man nicht auf der deutschen Islamkonferenz. Man begegnet ihm in Ländern wie Pakistan. Dieser Islam richtet sich gegen alle, die nicht nach den Regeln des Koran leben – gegen Demokraten, gegen Atheisten und vor allem gegen Frauen. Und die Welt schaut wie paralysiert zu.

Zafer Şenocak

Der Kern des Problems ist der faschistische Islam, die kranke Ideologie von Allah und Mohammed, wie sie in dem islamistischen ‚Mein Kampf‘ niedergelegt ist. […] Ich habe genug von dem Koran: Verbietet das faschistische Buch. Genug ist genug.

Geert Wilders

Man betrachte z.B. den Koran: dieses schlechte Buch war hinreichend, eine Weltreligion zu begründen, das metaphysische Bedürfniß zahlloser Millionen Menschen seit 1200 Jahren zu befriedigen, die Grundlage ihrer Moral und einer bedeutenden Verachtung des Todes zu werden, wie auch, sie zu blutigen Kriegen und den ausgedehntesten Eroberungen zu begeistern. Wir finden in ihm die traurigste und ärmlichste Gestalt des Theismus.

Arthur Schopenhauer

Nebst dem fanatischen Wahnsinn, der in einem Menschen so gefährlich ist, wie Wasserscheuheit in einem Hund, ist diese beängstigend-fatalistische Gleichgültigkeit. Die Auswirkungen sind in vielen Ländern offensichtlich, leichtsinnige Gewohnheiten, schlampige Ackerbaumethoden, schwerfällige Wirtschaftsgebräuche und Unsicherheit des Eigentums herrschen überall da, wo die Nachfolger des Propheten regieren oder leben. Eine erniedrigende Sinnlichkeit beraubt dieses Leben von seiner Würde und seiner Verbesserung, das nächste von seiner Ehre und Heiligkeit. Die Tatsache, dass nach mohammedanischem Gesetz jede Frau einem Mann als sein absoluter Besitz gehören muss, sei es als Kind, als Ehefrau, oder als Geliebte, schiebt die endgültige Ausrottung der Sklaverei zwingend hinaus bis der islamische Glaube aufgehört hat, eine wichtige Macht innerhalb der Menschheit zu sein.

Einzelne Muslime mögen großartige Qualitäten aufweisen, aber der Einfluss der Religion lähmt die gesellschaftliche Entwicklung derer, die ihr nachfolgen. Es gibt keine stärker rückschrittliche Kraft auf der Welt. Weit entfernt davon, dem Tod geweiht zu sein, ist der Mohammedanismus ein militanter und bekehrerischer Glaube. Er hat bereits in Zentralafrika gestreut, zieht bei jedem Schritt furchtlose Krieger heran, und wäre nicht das Christentum in den starken Armen der Wissenschaft geborgen, der Wissenschaft, gegen die er (der Islam) vergeblich gekämpft hat, würde die Zivilisation des modernen Europas vielleicht fallen, so wie die Zivilisation des alten Roms gefallen ist.

Sir Winston Churchill

Der Islam ist ein Teich. Und der Teich ist ein stehendes Gewässer. Voll mit Wasser, das nie abfließt, sich nie bewegt, sich nie reinigt, nie zu fließendem Wasser wird, das bis ins Meer strömt.

Oriana Fallaci

Islam, diese absurde Theologie eines unmoralischen Beduinen, ist eine verwesende Leiche, die unser Leben vergiftet…

Mustafa Kemal Atatürk

Toleranz predigt der Islam immer nur dort, wo er in der Minderheit ist.

Joachim Meisner

Wenn wir Mohammedaner geworden wären, würden wir heute die Welt besitzen.

Adolf Hitler

Primitive Traditionen oder der Islam?

Ich musste mir in den letzten Tagen, nun speziell nach der Annahme der Minarett-Initiative, schon öfter verwundert die Augen reiben, wenn von muslimischer Seite behauptet wird, dass der Islam an sich eine friedliche Religion sei. Man kann natürlich diese Aussage aussprechen und häufig wiederholen. Wird sie dadurch dann zur Wahrheit? 14’458 Menschen sind durch islamische Gewalt seit dem 11. September 2001 ums Leben gekommen und das waren in der Regel keine Taten von „Fehlgeleiteten“. Es waren in der Regel Taten von Personen welche den Koran nur wörtlich umgesetzt haben, eine kleine Auswahl:

Als dein Herr den Engeln offenbarte:
„Ich bin mit euch. So festigt die, die glauben! Ich werde ins Herz derer, die ungläubig sind, Schrecken werfen. So schlagt ihnen auf den Nacken und jeden Finger!“

(Sure 8:12)

Tötet sie, wo ihr sie trefft, und vertreibt sie, wie sie euch vertrieben haben!
Aufruhr ist schlimmer als Töten.
Bekämpft Sie aber nicht bei der unantastbaren Moschee, bis sie euch in ihr bekämpfen! Doch wenn sie euch bekämpfen, dann tötet sie!
So wird den Ungläubigen vergolten.

(Sure 2:191)

Bekämpft sie, bis es keinen Aufruhr mehr gibt und die Religion von Gott zukommt!
Wenn sie dann aufhören, dann gibt es keine Feindseligkeiten mehr, ausser gegen die, die Unrecht tun.

(Sure 2:193)

Oder der die wahrlich grossartige Darstellung von Toleranz im Islam:

Ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freund und Beistand! Das sind sie untereinander. Wer unter euch sich sie zu Freund und Beistand nimmt, der gehört zu ihnen.
Gott führt nicht das Volk, das Unrecht tut.

(Sure 5:51)

In den älteren Suren des Korans (die Suren sind nicht chronologisch geordnet sondern eher der Länge nach) überwiegt die Toleranz gegen Ungläubige (Nicht-Moslems) noch, doch in späteren Suren, nachdem Mohammed seine Macht bereits gefestigt hatte und genügend Anhänger und militärische Stärke hatte, war er auf so viel Toleranz nicht mehr angewiesen. Neuere Suren ersetzen dabei automatisch die älteren Suren, somit sind eigentlich alle „toleranten“ Suren hinfällig und wurden durch die obenstehend intoleranten und zu Hass aufrufenden ersetzt:

Wenn wir ein Zeichen tilgen oder vergessen lassen, bringen wir dafür Besseres oder Gleiches. (…)

(Sure 2:106)

Wenn wir ein Zeichen gegen ein anderes austauschen –
Gott weiss am besten, was er herabsendet.
sagen sie:
„Du denkst dir nur etwas aus.“
Aber nein, die meisten von ihnen wissen nicht Bescheid.

(Sure 16:101)

Häufig wird einem auch entgegnet, dass diese Suren oder Zeilen aus dem Kontext genommen wurden. Nur ist diese Aussage nie mehr als eine Nebelkerze. Auch beim Lesen der kompletten Sure, ergibt sich nicht auf einmal ein neues Verständnis.

Wenn dieses Argument also auch nicht greift wird häufig mit der Bibelkeule gekontert. Zum Beispiel mit: „Die Bibel ist aber auch ein gewalttätiges Buch und ruft zu Verbrechen auf.“.

Dabei wird jedoch übersehen, dass die Bibel mehr ein historisches Buch ist und keinesfalls Gottes Wort. Die Anweisungen der Bibel sind für Christen nicht verbindlich. Ausserdem, was ist das für eine Argumentation – ist der Koran weniger ein intolerantes und gewalterfülltes Buch, nur weil es andere Bücher gibt, die auch teilweise verwerflich sind? Jeder „gute“ Muslim müsste sich eigentlich an die Anweisungen des Korans halten und diese nicht in Frage stellen:

Das ist die Schrift – an ihr ist kein Zweifel -, Führung für die Gottesfürchtigen,

(Sure 2:2)

oder aber auch:

Das sind die Zeichen der weisen Schrift,

(Sure 32:2)

sowie:

Schon von dir wurden Gesandte der Lüge bezichtigt. Da hielten sie standhaft aus,
dass sie der Lüge bezichtigt und gekränkt wurden, bis unsere Hilfe zu ihnen kam.
Es gibt niemanden, der Gottes Worte ändert.
Einiges von der Geschichte der Gesandten ist zu dir gekommen.

(Sure 6:34)

Natürlich wissen wir, dass Muslime in der heutigen Zeit in der überwiegenden Mehrheit sich zum Glück nicht wortwörtlich an den Koran hält. Doch macht das den Islam an sich weniger Gefährlich? Es wird immer wieder „Rechtgeleitete“ Muslime geben, welche ihren „reformierten“ Glaubensbrüdern und Glaubensschwestern zu Recht vorwerfen, dass sie eigentlich keine Muslime seien, da sie den Koran nicht getreu befolgen. Es bleibt also immer ein  Restrisiko der Radikalisierung, der Rückbesinnung auf die fundamentalen koranischen Werte. Die Erschaffung eines sogenannten toleranten Euro-Islam muss also immer sehr kritisch hinterfragt werden.

Wenn nun ein Moslem behauptet, dass die ganze Gewalt und der Terror gegen Ungläubige oder die ungleichbehandlung von Mann und Frau nichts mit dem Islam zu tun hat, dann ist das entweder Unwissenheit oder einfach nur schlicht gelogen. Natürlich gibt es auch Elemente, die eher aus der Tradition kommen (z.B. Genitalverstümmelung bei Frauen), doch muss man auch zugeben, dass doch Traditionen häufig aus religiösen Bräuchen basieren. Vielleicht wird in der heutigen Zeit etwas wegen einer Tradition auf eine bestimmte Art gemacht, doch diese Tradition ist vielleicht erst durch religiöse Dogmen oder Bräuche entstanden.

(Koranzitate aus: „Der Koran“, Hans Zirker, ISBN: 978-3-89678-606-7)

Wichtige islamische Begriffe

Ich habe ein kleines Wörterbuch erstellt, welches wichtige Begriffe aus der islamischen/muslimischen/arabischen Welt kurz beschreibt. Die Beschreibung stammt meistens aus der Wikipedia, welche aber teilweise gekürzt und abgeändert wurde. Solltet ihr Fehler feststellen oder etwas ergänzt haben, so gebt mir bitte Bescheid.

Ihr findet es im Menü auf der rechten Seite, oder hier: Wörterbuch

Die muslimische Opferrolle

Um es mit den Worten von Minister Guttenberg zusagen „Es macht mich doch schon sehr betroffen, sollte der Eindruck entstehen…“, dass die Schweiz rassistisch wäre. Aber was erwartet man vom Medien-Mainstream auch anderes? Die bösen Schweizer sind nun alle braun angestrichen, nur weil sie ihre kulturelle Identität wahren wollen – welch ein Verbrechen.

Mittlerweile soll es, wie soll es auch anders sein, die ersten Proteste in der muslimischen Welt, zum Beispiel in Pakistan. Aber wie wir ja wissen, gefallen sich viele Muslime in der Opferrolle. Nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches haben sie anscheinend nicht mehr viel, auf das sie Stolz sein könnten. Immer wird ihnen alles kaputt gemacht, wie gemein!

Gehen die Muslime in Tadschikistan auch auf die Strasse und protestieren gegen das dortige Minarettverbot? Oder wo war der Aufschrei als in Kärnten das Minarettverbot verabschiedet wurde?

Liebe Muslime, fragt euch doch selbst, warum ihr in der Welt einen so schlechten Ruf habt. Ich weiss, ihr seid nicht alles böse Menschen und Fanatiker, doch das Fundament eurer Religion scheint nunmal wahrlich Fanatiker zu produzieren. Warum ist das wohl so? Könnten die zahlreichen Suren, die zu Hass gegen Ungläubige aufrufen, oder die Christen und Juden denunzieren auch tatsächlich dazu führen, dass dies von einigen Gläubigen umgesetzt wird? Das wäre ja sehr verblüffend.

Gegner der Minarett-Initiative gehen auf die Strasse

Gemäss tagesanzeiger.ch haben sich etwa 200 Gegner der Minarett-Initiative via Facebook/Twitter/SMS verabredet und bauen nun auf dem Helvetiaplatz in Zürich aus Karton oder alten Möbeln Minarette. Dieser Akt der freien Meinungsäusserung ist natürlich ihr Recht, da in unseren westlichen Ländern nicht ein religiöses Buch eine bestimmte Meinung verbindlich vorschreibt.

Ich kann sogar verstehen wieso diese Leute so etwas machen. Man will hat „bei den Guten“ sein, zu den toleranten gehören. Hey, wir lieben uns doch alle, bei uns ist jeder willkommen. Wacht auf Leute! Auch wenn ich eure Beweggründe verstehen kann – sie sind einfach nur FALSCH. Hätte es in den 30er-Jahren in Deutschland eine Initiative gegeben, die das Hakenkreuz verboten hätte, wärt ihr dann auch auf die Strasse gegangen, mit selbstgebastelten Hakenkreuz-Armbinden um euch mit der armen Nazi-Minderheit zu solidarisieren? Ja, das war jetzt provokant formuliert, doch würdet ihr den Islam kennen, würdet ihr sehen dass dieser Vergleich durchaus berechtigt ist.

Bin ich ein Rassist? Ein Rechtsradikaler?  Gemäss euren Vorstellungen, weil ich gegen den Islam bin, vermutlich ja. Meine besten Freunde kommen und kamen aus allen Teilen der Welt. Mein bester Freund war zuerst ein Farbiger, dann ein Chinese und dann ein Ungar. Ich möchte nicht gegen Menschen hetzen, ich bin nicht gegen Muslime. Ich bin gegen eine 1400 Jahre alte Wüstenreligion die von einem gewissen Mohammed erfunden wurde und welche nicht in unsere moderne Welt passt.

Ginged ihr auf die Strasse, wenn jemand Scientology das Errichten von Bürogebäuden verbieten würde? Nein? Warum nicht? Weil Scientology eine böse Sekte ist? Ist der Islam das nicht? Wisst ihr das? Von wem habt ihr eure Meinung aufgeschnappt?

Dass ihr einfach nicht denken könnt sieht man an solchen  Aussagen:

«Dort, wo die Probleme angeblich am grössten sein sollen, war die Zustimmung am geringsten», sagte Glättli weiter. «Im Kreis 4 wurde klar Nein gesagt, gleichzeitig ist der Kreis 4 einer der mulitkulturellsten Orte in der Schweiz. Das zeigt, dass es eine irreale Angst ist.»

Ist doch logisch. Wenn jemand in Duisburg-Marxloh (Ortsteil in Duisburg mit muslimischer Parallelgesellschaft) fragt, ob er den Islam gut oder schlecht findet, wie ist da wohl die Antwort? Wenn ich in ein Restaurant gehe und am Stammtisch die Kettenraucher befrage, ob sie dafür sind diese Gaststätte in eine rauchfreie Gasttätte zu verwandeln, wären sie dafür? Wohl kaum. Also: zu erst denken, dann handeln.

Geht doch weiter hinaus und baut eure Karton-Minarette und fühlt euch dabei toll, weil ihr ja so gute Menschen seid – für mich seid ihr Kollaborateure einer Ideologie welche seit 1400 Jahren der Menscheit praktisch nur Leid beschert habt.

Schweizer Stimmvolk stimmt für die Minarett-Initiative

Helvetia
Helvetia

Die Mehrheit des Schweizer Stimmvolkes (oder zumindest die Mehrheit des Stimmvolkes welches heute wählen ging oder per Briefwahl an der Abstimmung teilgenommen hat) stimmte für die Annahme der Minarett-Initiative. Damit wird in der Verfassung verankert, dass der Bau von neuen Minaretten in der Schweiz verboten ist. Es ist gut möglich, dass gegen die Entscheidung des Schweizer Volkes rechtliche Schritte eingeleitet werden und vor dem europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen das Verbot geklagt wird.

Pressespiegel:

Sind die Schweizer Islamfeindlich? Vielleicht. Aber ist das nun schlecht, wenn man eine Ideologie nicht mag, welche andere Kulturen auslöschen möchte und gemäss ihren Grundprinzipien ewiggültig und unreformierbar ist? Wohl kaum. Ich hoffe viele Schweizer nutzen die Chance sich nun mehr über den Islam zu informieren und nicht einfach die Meinungen von anderen nachzuplappern, denn das Wissen über die politreligiöse Ideologie des Islam ist unsere beste Waffe um unsere Kultur und unsere westlichen und humanistischen Werte zu bewahren.

Das Kopftuch: Nur ein Stück Stoff?

Sura Al-Shawk
Sura Al-Shawk

Es ist im europäischen Alltag wohl das augenscheinlichste Symbol des Islam, das Kopftuch. Ich habe im Prinzip nichts gegen Kopftücher, doch ich habe etwas gegen die Aussage, welche ein Kopftuch machen kann und ich habe etwas dagegen, wenn eine Kopftuch benutzt wird um sich abzugrenzen. Mir wäre es egal, wenn Frauen (von mir aus auch ruhig Männer) mit Kopftücher herumliefen, wäre das tragen nicht religiös motiviert. Halt ich denke ich könnte, sogar damit Leben, wenn ein Kopftuch aus religiöser Überzeugung getragen wird – doch nur wenn diese Religion respektiert werden kann.

Wenn ich mich zurück erinnere hat auch meine Grossmutter, als Christin, früher manchmal ein Kopftuch getragen. Nicht wegen dem Glauben, auch wenn dies früher unter Christen teilweise auch verbreitet war, sondern eher als modisches Accesoire oder gegen die Kälte. Störte mich das? Nein. Warum auch? Würde es mich stören wenn heute z.B. einige Christinnen oder Jüdinnen freiwilig mit einem Kopftuch herumliefen? Obwohl ich nicht alles an diesen Religionen gut heisse – nein, es würde mich nicht stören.

Wenn jemand gezwungen wird, gegen seinen Willen, ein Kopftuch zu tragen, dann finde ich dies natürlich immer schlecht – egal welche Religion dies nun vorschreibt. Ob das Kopftuch (oder noch grössere Verhüllungen) nun für muslimische Frauen religiös vorgeschrieben ist, ist selbst in der islamischen Welt noch stets ein Diskussionsthema. Im Koran wird das Kopftuch nicht explizit erwähnt, es gibt jedoch einige „Andeutungen“:

Und sag den gläubigen Frauen, sie sollen ihren Blick senken und ihre Scham wahren, ihren Schmuck nicht offenlegen, ausser dem, was davon sichtbar ist. Sie sollen ihren Schleier über den Kleidausschnitt schlagen und ihren Schmuck nicht offenlegen, ausser ihrem Mann, den Söhnen ihres Mannes, ihren Brüdern, den Söhnen ihrer Brüder und ihrer Schwestern, ihren Frauen, denen, die ihre Rechte als Sklavinnen besitzt, den Gefolgsmännern, die keine Begierde mehr haben, oder den Kindern, die nichts wissen von der Blösse der Frauen. Sie sollen nicht mit den Beinen schlagen, damit man erkenne, was sie von ihrem Schmuck verbergen. (…)

(Sure 24:31, „Der Koran“, Hans Zirker)

Prophet, sag deinen Frauen, deinen Töchtern und den Frauen der Gläubigen, sie sollen etwas von ihrem Überwurf über sich herabziehen. So werden sie am ehesten erkannt und nicht gekränkt. (…)

(Sure 33:59, „Der Koran“, Hans Zirker)

Das Kopftuch erlebt seit einigen Jahren eine wahre Renaissance, auch unter jungen, westlichen Muslimen. Dafür gibt es sicherlich verschiedene Gründe. Da gibt es die welche gezwungen werden es zu tragen und die, welche es ganz bewusst (freiwillig) tragen. Sie tragen es aus Überzeugung für ihren Glauben, aber ich denke es gibt auch einige die damit Aussagen wollen „Ich gehöre nicht zu euch!“ oder „Euer westlicher Lebensstil widert mich an.“. Wenn „dieses Stückchen Stoff“ getragen wird um ein solches Statement abzusetzen, muss man sich nicht wundern wenn sich die Gegenseite nicht respektiert, sondern gar provoziert fühlt.

Wenn eine Muslima das Kopftuch aus reiner religiöser Überzeugung trägt, dann kann wäre ich fast selbst geneigt dies aus romantisch verklärten Gründen zu tolerieren. Ist es nicht etwas schönes, wenn ein Mensch so gläubig ist, dass er diese Liebe zu Gott auch so beweisen möchte? Eventuell. Jedoch befürchte ich, dass einige Muslima sich gar nicht bewusst sind, in was für einem Glauben sie da eigentlich Mitglied sind:

Wenn ihr die trefft, die ungläubig sind, dann schlagt auf ihren Nacken! Wenn ihr sie schliesslich niedergekämpft habt, dann schnürt die Fesseln. Und danach entweder Begnadigung oder Lösegeld, bis der Krieg seine Lasten ablegt! Das ist es. Wenn Gott wollte, würde er über sie siegen. Er will aber die einen unter euch durch die anderen prüfen. Denen, die auf Gottes Weg getötet werden, wird er ihre Taten nicht irreleiten.

(Sure 47:4, „Der Koran“, Hans Zirker)

Ja, die meisten Muslime bei uns im „Westen“ leben friedlich und akzeptieren unsere Werte, doch haben diese den Koran überhaupt schon einmal gelesen und wenn ja, was für eine Version? Eine beschönigende oder eine die historisch korrekt und unverfälscht ist? Ich vermute, wenn sie denn bereit wären sich wirklich der Kritik zu stellen, wären einige überrascht was ihre Religion denn so alles predigt.

Der Tagesanzeiger veröffentlichte vor kurzem einen Artikel über Sura Al-Shawk, einer irakischen Muslima, welche im Alter von 10 Jahren mit ihrer Familie in die Schweiz geflüchtet ist. Nun ist sie 19 , mit 17 beschloss sie von nun an aus religiöser Überzeugung das Kopftuch zu tragen. Sura spielte früher in der Regionalliga Basketball, mit Kopftuch. Als sie nun vor einiger Zeit in die Nationalliga-B wechselte ging dies nicht mehr, da der Schweizerische Basketballverband ihr dies untersagte. Dabei beruft sich der Verband auf das Regelwerk, welches politische und religiöse Symbole beim Sport untersagt. Sura Al-Shawk meint dazu:

Ich verstehe das einfach nicht.

oder aber auch sehr einsichtig:

Ich will mit Kopftuch spielen. Ich lege es nicht ab!

respektive:

Der Punkt ist doch, der Verband duldet keine religiösen Symbole. Das akzeptiere ich nicht.

Sie akzeptiert also die Regeln des Verbandes nicht? Gut, das ist natürlich ihr Recht. Der Verband hat natürlich aber auch das Recht sie gemäss den Regeln nicht spielen zu lassen, es sei denn sie zieht kein Kopftuch an. Wie es weiter geht, werden nun die Gerichte klären müssen.

Die „Schweizer Illustrierte“ meint dazu:

Ein Hauch von 20 Gramm Stoff unterscheidet Sura von den anderen Spielerinnen der Luzern Amazons.

Ein Hauch von Stoff? Es ist ja nur ein Stück Stoff? Es ist eben leider doch nicht so einfach. Es ist meistens mehr als ein Stück Stoff. Wäre es nur ein Stück Stoff, dann würde auch Sura Al-Shawk nicht so einen Aufstand machen.